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Hallenfußball
Nach dem Turnier um den 18. Giebelsee-Cup

Roger Sobotta (BW Petershagen-Eggersdorf) schießt das 1400. Turniertor gegen den besten Torhüter an diesem Abend, Jeremy-Pascal Großmann (SG Bruchmühle).
Roger Sobotta (BW Petershagen-Eggersdorf) schießt das 1400. Turniertor gegen den besten Torhüter an diesem Abend, Jeremy-Pascal Großmann (SG Bruchmühle). © Foto: Edgar Nemschok
Edgar Nemschok / 08.01.2020, 06:00 Uhr
Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Für die meisten Teams, die noch am Wochenende um den 18. Giebelsee-Cup in Petershagen gespielt haben, ging am Montag das Training für die Rückrunde in ihren jeweiligen Ligen wieder los. So wie bei Eintracht Mahlsdorf, dem Cup-Gewinner oder auch beim SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf, dem Gastgeber. Direkt nach dem Turnier blieben einige Vereinsmitglieder in der Giebelsee-Halle, um aufzuräumen und das Turnier auch ein wenig Revue passieren zu lassen. Wie gut die fleißigen Helfer das gemacht hatten, bestätigte Jeannine Strohschneider, die in der Gemeindeverwaltung Petershagen-Eggersdorf für die Koordination  der Kultureinrichtungen verantwortlich ist: "So sauber war die Halle lange nicht."

Beim Putzen wurde noch einmal über das 1400. Tor in der Turniergeschichte, das schoss der Blau-Weiße Roger Sobotta, oder das 60. Tor am Turnierabend, erfolgreich war Henrik Markhoff von Eintracht Mahlsdorf, gesprochen.

Ein Thema: die Schiedsrichter. Manchmal wirkten sie ein wenig übermotiviert. Apropos Schiri – es gab eine Neuerung: Das erste Mal in der Turniergeschichte übernahm eine Frau die Leitung von Spielen im Wettkampf.

Jennifer Zeuke kommt aus Vetschau und ist für Spiele bis in die Landesliga qualifiziert. Auf die Frage, ob sie eher streng oder doch des Öfteren einmal ein Auge zudrücken wird, sagte sie: "Ich bin wahrscheinlich wieder zu nett." War sie nicht, denn sie machte ihre Sache wirklich gut. Und ihr Freund Max Mangold bestätigt das durchaus.

Trainer sind sich einig

Einig war man sich zu großen Teilen auf den Trainerbänken. Durchweg gab es nur positive Stimmen zum Turnierverlauf, zur Organisation und auch zum Pub­likum. In diesem Jahr hätte der Veranstalter auch keinen eigenen Sicherheitsdienst beauftragen müssen.

Gab es in den vergangenen Jahren unter den Fangruppen immer wieder ein paar kleinere Scharmützel, blieb alles absolut friedlich. Überall wünschte man sich ein gesundes neues Jahr und viel Glück für die bevorstehende Rückrunde.

Dennis Schulz vom FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf beispielsweise sagte: "Ich habe ja hier selbst noch mitgespielt. Wir wollten möglichst bis ins Halbfinale kommen. Gut, das haben wir geschafft. Das nächste Turnier steigt in Briesen, bei dem wir Titelverteidiger sind." Karsten Knäfel von der SG Müncheberg: "Wir haben zu viele Chancen vergeben."Jörg Ulbrich von der SG Bruchmühle, bisher bei allen Auflagen des Cups mit dabei, sagte: "Wir hatten vom Altersdurchschnitt eines der jüngsten Teams aufgeboten. Die Jungs haben das gut gemacht. Außerdem habe ich meinen Freund und Trainerkollegen Sven Orbanke von der SG Grün-Weiß Ahrensfelde wieder getroffen." Beide hatten in ihren früheren Tagen bei Rotation Berlin in der DDR-Liga in einer Mannschaft Fußball gespielt.

Victoria auf Platz 2

Selbst Matthias Schade vom Turnierzweiten Victoria Seelow war alles in allem zufrieden. "Nach dem Hallenturnier in Wriezen sind wir erneut Zweiter. Wichtig ist, dass wir draußen in der Oberliga erfolgreich bleiben." Roman Sedlak, Trainer des Gastgebers: "Wir haben im Halbfinale im Neunmeterschießen verloren – schade."

Stimmungsvoll wie immer wurde die Siegerehrung. Es gab nicht nur Urkunden und Pokale  sondern auch kleinere Präsente, wie das beliebte Männermagazin Penthouse. Eine Idee vom Moderator des Abends Jörg Jankowsky, der alle wichtigen Turnierinformationen per Mikrofon verteilte.

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