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Fußball
Abgezockt und spielfreudig zum Titel

Masterssieger: Die Kreisoberliga-Kicker des 1.FC Frankfurt II holen sich in der Strausberger Oberstufenzentrum-Sporthalle die Hallenmeisterschaft 2020 des Fußballkreises Ostbrandenburg.
Masterssieger: Die Kreisoberliga-Kicker des 1.FC Frankfurt II holen sich in der Strausberger Oberstufenzentrum-Sporthalle die Hallenmeisterschaft 2020 des Fußballkreises Ostbrandenburg. © Foto: Udo Plate/MOZ
Udo Plate / 11.02.2020, 06:00 Uhr
Strausberg (MOZ) Die Kicker des 1.FC Frankfurt II feiern den ersten Titelgewinn: Der aktuelle Tabellenvierte derKreis­oberliga ließ in der Strausberger Sporthalle des Oberstufenzentrums beim Hallenmasters fünf Mannschaften hinter sich.

Das abermals bestens vom Fußballkreis Ostbrandenburg und der SG Klosterdorf ausgerichtete Masters hatte im Vorfeld zwei Absagen aufzufangen und so wurde aus den zunächst angedachten zwei Vorrundengruppen eine Sechser-Staffel, in der getreu dem Modus jeder gegen jeder der neue Hallenmeister ausgespielt wurde.

Im Eröffnungsspiel musste Qualifikant TSG Fredersdorf-Vogelsdorf gleich eine 1:4-Niederlage gegen die spielstarken Kicker des FC Rot-Weiß Neuenhagen quittieren. Auch in den folgenden Begegnungen hielt sich der Erfolg der TSG-Kicker in überschaubaren Grenzen. Mit weiteren Pleiten gegen Lok Frankfurt I (0:5), FV Erkner II (0:4), 1.FC Frankfurt II (0:5) sowie Lok Frankfurt II (0:3) langte es lediglich zum letzten Rang im Schlussklassement. Aber auch Neuenhagen blieb im weiteren Turnierverlauf hinter den Erwartungen zurück. Nach Niederlagen gegen den 1.FC Frankfurt II (3:4) sowie FV Erkner II (0:1) bei zwei Remis gegen die beiden Lok Frankfurt Teams (1:1/2:2) landeten die Randberliner auf dem vorletzten Platz.

Lok II ein kleiner Hecht

Zumindest als kleiner Hecht im großen Karpfenteich entpuppte sich das zweite Qualifikationsteam, der Kreisklassevertreter FC Lok Frankfurt II. Die Truppe um den starken Schlussmann Paul Krüger unterlag zwar zunächst im emotionsgeladenen Vereinsderby der ersten Mannschaft un-glücklich mit 1:2 sowie im darauffolgenden Spiel dem FV Erkner I  mit 2:3, doch ließ der überraschende 1:0-Sieg durch einen Treffer von Denny Knäbke gegen den 1. FC  Frankfurt II und der anschließende 5:0-Erfolg gegen die TSG Fredersdorf-Vogelsdorf nochmals Hoffnungen auf eine vordere Platzierung aufkeimen. Allerdings langte es mit dem abschließenden 1:1 gegen den FC Rot-Weiß Neuenhagen mit sieben Zählern nur zum undankbaren und letzten pokalfreien Rang.

Erkner II kommt zäh auf Touren

Die allemal zum Favoritenkreis zählenden Fußballer des FV Erkner II kamen nur recht zäh auf Touren. Der 0:2-Pleite gegen den 1.FC Frankfurt II folgte ein hart erkämpfter 3:2-Erfolg gegen den FC Lok II sowie ein glatter 4:0-Sieg gegen Fredersdorf-Vogelsdorf, ehe die zweite 0:2-Schlappe gegen das Team vom FC Lok I das Aus im Titelrennen bedeutete. Erst der knappe 1:0-Erfolg im direkten Duell mit Neuenhagen brachte den Bronzerang.

Mehr als ordentlich starteten indes die beiden im Vorfeld als Titelanwärter gehandelten 1. FC Frankfurt II und FC Lok Frank-furt I. Die Lok-Akteure hangelten sich bis zum direkten Duell ungeschlagen durchs Turnier  und profitierten zudem von der überraschenden 0:1-Pleite der 1.FC-­Truppe gegen den FC Lok II. Ergo hielt der Spielplan in der drittletzten der 15 Begegnungen ein echtes Finale parat. Das Endspiel, das ein hochdramatisches Spiel bereit halten sollte, begann für Lok mit einer frühen Schrecksekunde. Ronny Dzewior scheiterte zunächst am Gebälk des Handballtores, doch wenig später erzielte Jonas Schreier dennoch die Führung. Der 1.FC schien fortan einem knappen Sieg entgegenzusteuern, als Derenik Mayliyan der Ausgleich gelang. Kurz darauf nutzte der abgezockte Ronny Dzewior die numerische Überlegenheit zum Siegtreffer des 1.FC, der damit die Lok-Elf überflügelte und den Titel einheimste.

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