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Unkraut wuchert entlang der Kampstraße

Kein schöner Anblick: Das meint der FDP-Abgeordnete Eberhardt Feige. Eigentlich sei es ja Sache der Stadt Zehdenick den Rasen zu mähen. Trotzdem ergriffen einige Anwohner die Initiative und stutzten die Grashalme vor ihrem Haus.
Kein schöner Anblick: Das meint der FDP-Abgeordnete Eberhardt Feige. Eigentlich sei es ja Sache der Stadt Zehdenick den Rasen zu mähen. Trotzdem ergriffen einige Anwohner die Initiative und stutzten die Grashalme vor ihrem Haus. © Foto: MZV
Martin Risken / 13.09.2017, 18:48 Uhr
Zehdenick (GZ) "Frag nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern frage, was du für dein Land tun kannst", an dieses berühmte Zitat des früheren US-Präsidenten John F. Kennedy dürften sich die Stadtverordneten erinnert gefühlt haben, als der FDP-Abgeordnete Eberhardt Feige den Wildwuchs in der neu ausgebauten Kampstraße anprangerte. Sicher sei es Aufgabe der Stadt Zehdenick, den Grünstreifen zwischen Straße und Gehweg zu mähen. Doch ungefragt hätten einige Anwohner die Initiative ergriffen und hätten das Gras vor ihren Häusern gemäht. Sehr löblich sei das. "Ich möchte den Bürgern nicht danken, die es nicht gemacht haben, weil sie der Meinung sind, das sei Sache der Stadt", erklärte Feige. Schön jedenfalls sehe es nicht aus, dass das Unkraut an einigen Stellen wuchert und bis zu einem Meter hoch stehe. Trotz zum Teil riesiger Grundstücke hinterm Haus scheuten dennoch einige Anlieger nicht davor zurück, selbst zum Rasenmäher zu greifen, um die wenigen Quadratmeter Grünfläche zu mähen. Das sei doch sehr löblich, befand der Abgeordnete.

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Egal Egal 13.09.2017 - 20:04:51

Gut so das keiner mäht...

Traurig das einige so blöd sind und der Stadt das umsonst mähen. Die Stadt macht auch nicht einen Finger krumm ohne die Hand aufzuhalten. Weiterhin wäre das alles viel einfacher, wenn die Planer der Stadt mal ihr Hirn einschalten würden. Es gibt sehr langsam wachsende Rasensorten, welche nur 3 mal im Jahr gemäht werden müssen. Wäre so etwas ausgesäht worden, gäbe es vernünftige Rasenflächen und keine Unkrautinseln. Aber nein, da werden notdürftig 2 Hände voll 0815 Gras hingeschmissen, hauptsache billig. Das so ein Müll keine Chance hat gegen Unkraut ist klar. Hauptsache es ist immer genug Geld da um sich ein Denkmal zu setzten mit unsinnigen Festhallen und übertrieben teuren Umbauten des Verwaltungsgebäude. Dann noch den Zeigefinger heben und anklagen, dass die Anwohner nicht freiwillig die städtischen Flächen pflegen ist einfach nur dreist. Wenn man als Bürger etwas will von der Verwaltung, wird man nur von oben herab belächelt.

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