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Elan-Cup
SVA kommt mit etwas Anlauf zum Titel

Bestes Spiel im Finale: Die Mannschaft des SV Altlüdersdorf, für die auch Trainer Darius Bucinski (obere Reihe, Dritter von rechts) auf dem Feld stand, machte mit Zepernick beim 5:0 kurzen Prozess.
Bestes Spiel im Finale: Die Mannschaft des SV Altlüdersdorf, für die auch Trainer Darius Bucinski (obere Reihe, Dritter von rechts) auf dem Feld stand, machte mit Zepernick beim 5:0 kurzen Prozess. © Foto: Steffen Kretschmer/GZ
Steffen Kretschmer / 08.01.2018, 07:25 Uhr
Zehdenick (GZ) Am Ende war der Turniersieg des Favoriten aus der Oberliga absolut verdient. Dafür, dass der SV Altlüdersdorf aber beim Elan-Cup der SG Mildenberg den Pokal in die Höhe strecken konnte, war eine enorme Leistungssteigerung im Wettkampf-Verlauf notwendig.

Gerade unter dem Hallendach hängt der Erfolg eines Teams enorm von der Praxis und der Erfahrung mit der ungewohnten Umgebung zusammen. Und der SVA hatte zu Beginn des Turniers einige Schwierigkeiten, sich damit zurechtzufinden. Der Start war durchwachsen - 1:1 gegen Einheit Zepernick und ein knappes 2:1 gegen den Löwenberger SV. "Über diese beiden Spiele müssen wir hinwegsehen", sagt Altlüdersdorfs Kapitän Kevin Owczarek.

Bei der Qualität, über welche der Oberligist im Kader jedoch verfügt, dauerte der Anpassungsprozess an die Sporthalle des Zehdenicker Oberstufenzentrums überhaupt nicht lange. Das Spiel des SVA wurde von Minute zu Minute abgeklärter und fand im Endspiel seinen Höhepunkt. Nach knapp zwei Minuten stand es bereits 3:0 für den Favoriten. Letztlich setzte sich Altlüdersdorf sogar mit 5:0 gegen die Einheit aus Zepernick durch, welche dem SVA in der Vorrunde noch einige Probleme bereitet hatte.

"Wir sind immer besser reingekommen", sagt Owczarek. "Im Finale haben wir dann unser bestes Spiel gemacht. Wir hatten nicht die Möglichkeit, zu trainieren. Ich glaube, dass wir das letzte Mal vor einem Jahr in Gransee in der Halle am Ball waren."

Platz drei sicherte sich die gastgebende SG Mildenberg mit einem 3:1 nach Neunmeterschießen Grün-Weiß Bergfelde. In der regulären Spielzeit hatten sich beide Mannschaft torlos getrennt. Dass es mit einem Podestplatz für die Mildenberger klappte, damit waren sie natürlich zufrieden. Nicht jedoch mit ihrem Auftritt im Halbfinale. Das bittere 0:3 gegen Zepernick verbaute ihnen den Einzug ins Endspiel. "In diesem Spiel haben wir einfach blöd angestellt", ärgerte sich SGM-Stürmer Tobias Hunziger vor allem darüber, "dass wir immer wieder ausgekontert wurden. Dabei haben wir in der Vorrunde sehr souverän gespielt, obwohl wir eigentlich nicht so die große Hallen-Mannschaft sind. Im Spiel um Platz drei haben wir uns dann aber wieder gut verkauft."

Auf anderer Ebene kann sich die SG Mildenberg dieses "gut verkauft" für den kompletten Elan-Cup auf die Fahne schreiben. Von allen Seiten gab es für die Organisation des Turniers großes Lob. "Die Kulisse passte und auch die Stimmung war richtig gut", meinte Holger Bartel, Trainer des Löwenberger SV. "Für dieses Turnier kann man den Mildenbergern nur ein ganz großes Kompliment machen."

Tobias Hunziger sprach nach Turnier-Schluss von einer "rundum gelungenen Veranstaltung mit einem verdienten Sieger". Der SGM-Spieler freute sich vor allem darüber, "dass die Halle so gut gefüllt" war. Dies sei in den vergangenen Jahren oftmals nicht so gewesen, nun dafür aber umso schöner.

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