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Mit Tempo 30 nachts durch Neulöwenberg

Viele Einwohner von Neulöwenberg wünschen sich eine Lärmreduzierung in der Nacht.
Viele Einwohner von Neulöwenberg wünschen sich eine Lärmreduzierung in der Nacht. © Foto: Archiv
Volkmar Ernst / 11.01.2018, 10:14 Uhr
Neulöwenberg (GZ) Tempo 30 in der Nacht auf der Bundesstraße 167 durch Neulöwenberg, das wünschen sich viele Einwohner. Ihre Forderung trugen sie den Mitgliedern des Ortsbeirates während der Sitzung am Dienstag vor, damit diese das Durchsetzen unterstützen. Immerhin, so die Begründung der Anwohner, werde die Trasse zwischen Neuruppin, Löwenberg, Neulöwenberg und Liebenwalde von vielen Lastern genutzt, und das eben sowohl tags als auch nachts. Hinzu komme der schlechte Zustand der Straße, durch den der Lärm noch befördert werde. Gerade vor dem Hintergrund, dass sich das Verkehrsaufkommen während der Bauarbeiten auf dem Berliner Ring noch erhöhen werde, sei deshalb die Beschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde in der Zeit von 22 bis 6 Uhr notwendig, damit die Neulöwenberger nachts ihre wohlverdiente Ruhe bekämen.

Der Vorschlag von Einwohnern, zur Durchsetzung der Tempobeschränkung Verkehrsinseln in die Fahrbahn einzubauen, fand keine Mehrheit. Dafür sollen Ausbesserungsarbeiten an der Straße vor allem im Bereich des Bahnüberganges vorgenommen werden. Ein Schwerpunkt sei die Erneuerung des Pflasters auf der Einfahrt zur Ausweichspur Richtung Löwenberg. Die sei abgesackt und müsse dringend repariert werden, so der Hinweis. Der Beirat will das Thema der Tempobeschränkung im Bau- und Finanzausschuss zur Diskussion stellen, versprach Björn Kresz als Chef des Gremiums.

Nah der Einwohnerfragestunde ging es dann mit dem Rückblicks auf das Jahr 2017 weiter, mit dem die Kommunalpolitiker durchaus zufrieden waren. Immerhin sind erst seit Mai vergangenen Jahres im Dienst.

Bemängelt wurde sowohl von Einwohnern als Kommunalpolitikern, dass oft konkrete Ansprechpartner in der Verwaltung fehlten. Deshalb sei es schwer, konkrete Forderungen anzumelden und deren Umsetzung gegebenenfalls anzumahnen.

Gefreut haben sich die Kommunalpolitiker vor allem über die große Resonanz, mit der ihr Agieren angenommen wurde - ob zum Kinderfest im Juni, dem Schiffsausflug nach Boltenmühle, dem Halloween- und Herbstfest, dem Nikolaustag und schließlich dem Adventstreffen. Gut 600 Gäste waren zu den Veranstaltungen insgesamt gekommen. "Ganz schlecht kann unsere Arbeit also nicht gewesen sein", so das Fazit des Beirats.

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