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Fürstenberger Narren fühlen sich im Wilden Westen sehr wohl

Karneval
Hommage auf Winnetou und Gags über Trump

"Atakahi Havel Ahu", so lautete der Schlachtruf der Fürstenberger Jecken bei ihrer Prunksitzung in der Mehrzweckhalle in Anlehnung an das diesjährige Winnetou-Motto. Rund 250 Gäste ließen sich den Spaß nicht entgehen und feierten bis spät in die Nacht.
"Atakahi Havel Ahu", so lautete der Schlachtruf der Fürstenberger Jecken bei ihrer Prunksitzung in der Mehrzweckhalle in Anlehnung an das diesjährige Winnetou-Motto. Rund 250 Gäste ließen sich den Spaß nicht entgehen und feierten bis spät in die Nacht. © Foto: Stephanie Fedders
Stephanie Fedders / 11.02.2018, 21:55 Uhr
Fürstenberg (MOZ) Die Fürstenberger Prärie war am Sonnabend fest in der Hand zahlreicher Cowboys und Indianer. Frei nach dem diesjährigen Motto "Die Halle bebt, denn Winnetou lebt", hatte der Fürstenberger Carnevals Klub (FCK) in seiner 44. Session zur Hauptveranstaltung geladen. Rund 250 Gäste waren vom abwechslungsreichen Programm in der Mehrzweckhalle begeistert.

Prinzessin Ines II. hatte zusammen mit Prinz Marco I. sowie dem Kinderprinzenpaar Charlotte I. und Finn I. vor dem Wigwam auf der Bühne Platz genommen und das närrische Volk jederzeit im Blick. Wenn auch das Sitzen auf echten Baumstämmen nicht ohne war, der Anblick vieler passend zum Motto Kostümierter entschädigte. "Toll, wie viele das Thema umgesetzt haben", freute sich die Prinzessin.

Die Jecken, unter ihnen auch einige Zehdenicker Rothäute, die unbemerkt über die Grenze gekommen waren, wurden belohnt mit vielen abwechslungsreichen Einlagen der FCK-Aktiven. Weder die "Fürsti-Dancer", noch das Männerballett oder die "Ghostbusters" kamen ohne Zugabe davon. Auch an aktuellen Themen war kein Mangel. Aus Amerika kamen Donald und Melania Trump vorbei, schwer bepackt mit Steinen für eine neue Mauer im Süden des Landes - begleitet von wütenden Protesten der Mexikaner.

Running Gag des Abends: Die verzweifelten Versuche von DJ Thomas Hentschel, wenigstens einmal fehlerfrei den Narrenruf über die Lippen zu bekommen. Mit einem einfachen "Havel Alaaf" war es nicht immer getan. Dieses Jahr heißt es "Atakahi Havel Ahu". Ein echter Zungenbrecher, denn auf die richtige Betonung kam es an. Mit dem Jugendfasching am 17. Februar gibt es einen Nachschlag.

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