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Ausstellung
Ein assoziatives Gespräch mit dem Betrachter

Im Wasser: 17 Bilder der Berliner Malerin Juliane Kufferath sind seit Sonnabend in der Stadtkirche ausgestellt.
Im Wasser: 17 Bilder der Berliner Malerin Juliane Kufferath sind seit Sonnabend in der Stadtkirche ausgestellt. © Foto: Siegmar Trenkler
Siegmar Trenkler / 10.07.2018, 19:53 Uhr
Lindow (MOZ) Schon seit vielen Jahren besteht die Tradition, begleitend zu den Lindower Sommermusiken, die in der Hauptsaison immer sonnabends um  20 Uhr stattfinden, eine Ausstellung in der Stadtkirche der Drei-Seen-Stadt zu präsentieren. Diesmal sind dort Werke der Berlinerin Juliane Kufferath zu sehen. Die Ausstellung ist noch bis Oktober zu sehen. Die 17 Bilder der gebürtigen Oldenburgerin stellen eine Neuerung für die Kirche dar. Denn wo in den Vorjahren Landschafts- und Naturbilder zu sehen waren, hängen nun Werke, die nicht klare Motive zeigen, sondern über Assoziationen funktionieren.

Eigentlich hatte die Kunsttherapeutin vor, in Lindow mit ihren Bildern einen Verlauf zu gestalten, der in der Pubertät ansetzt und danach emotionale Stationen eines Lebens abarbeitet. Allerdings hatte sie diese Idee, bevor sie im März die Kirche erstmals besucht hatte. Nachdem sie die Wände, an denen die Bilder hängen könnten, ausgemessen hatte, rückte sie von dem Vorhaben ab. „Ich wusste da, dass ich das so nicht realisieren kann“, sagt die Wahlberlinerin, weil sie mehr Platz benötigt hätte. Da sie zeitgleich auch in Bremen und im Heliosklinikum in Berlin-Zehlendorf ausstellte, musste sie alle drei Expositionen umwerfen und neu planen. So gelang es ihr, doch noch viel von ihrer Eingangsidee umzusetzen. Dass sie überhaupt in Lindow ausgestellt hat, ist auf Sigrid Busse zurückzuführen. Diese hatte den Kontakt zu der Malerin hergestellt, nachdem sich diese mehrmals vergeblich ans Wustrauer Café Constance gewandt hatte. Von dort kam zwar nie eine Rückmeldung, sagt Kufferath. Allerdings waren ihre Daten weitergeleitet worden, so dass Busse die Berlinerin daraufhin  für die Ausstellung in der Stadtkirche gewinnen konnte.

Besuchern ihrer Verkaufsausstellung rät Juliane Kufferath ab, sich im Vorfeld die Namen der Bilder anzusehen. Stattdessen möchte sie mit ihren Werken Emotionen in den Menschen wecken. (zig)

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