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Theater
Ein „Traumschüff“ wird kommen

Künstler mit Ideen und Humor: Heute geht in Himmelpfort und danach in Fürstenberg das Traumschüff vor Anker.
Künstler mit Ideen und Humor: Heute geht in Himmelpfort und danach in Fürstenberg das Traumschüff vor Anker. © Foto: Klaus D. Grote
Thomas Pilz / 16.07.2018, 19:30 Uhr
Fürstenberg (MOZ) Es ist soweit: Heute geht das „Traumschüff“ in Himmelpfort vor Anker. Die Theatergruppe, die mit dem Katemaran „Genossin Rosi“ darstellende Kunst in entlegene Regionen bringt, lädt für 19.30 Uhr am Landhaus Himmelpfort zu einem Kennenlern-Abend mit Schmalzstullen und Seemannsgarn ein.

Für morgen planen die Schauspieler ein Uferkonzert – allerdings in Fürstenberg und zwar am Ankerplatz der Alten Reederei. Los geht es um 20 Uhr. Auch am Donnerstag lädt die „Traumschüff“-Besatzung zu einem unterhaltsamen Programm am Ufer der Alten Reederei ein – das diesmal sogar Gäste mitgestalten können. „Open Stage“ lautet das Motto der Veranstaltung.

Richtig Theater wird am 20. Juli am Ufer des Haussees unweit des Landhauses gemacht. Eine erfolgreiche Traumschüff-Produktion wird um 19.30 Uhr aufgeführt, „Bibergeil“. Worum es geht? Thomas (Landwirt, alleinerziehend) und Biber (Landschaftsarchitekt, vier Kinder) bewirtschaften dasselbe Maisfeld. Thomas sät den Mais, der Biber überschwemmt ihn.

Dass Thomas das streng geschützte Tier nicht stören darf, sorgt für gehörigen Frust. Als Tochter Kati genug von seinen Launen hat, beschließt Thomas, dem Ärgernis ein Ende zu setzen und den nagenden Nachbarn erschießen zu lassen. Nur ist Kati nicht bloß rebellisch, sondern auch noch Tierschützerin, heißt es in einer Ankündigung der gemeinnützigen Theater-Genossenschaft.

Ein Live-Hörspiel wird am Sonnabend um 19 Uhr von der Traumschüff-Besatzung gespielt: „Treue Hände – Oranienburg Teil 2“. Es geht um die Wende: Tausende arbeiteten in den Industrieanlagen der volkseigenen Betriebe – Tausende verloren diese Arbeit nach der Wiedervereinigung. Das Traumschüff befasst sich laut einem Pressetext mit ihren Geschichten und entwickelt daraus ein Hörtheaterstück. „Wir beschäftigen uns mit zwei Standorten, die auf unserer Schiffsroute liegen: dem Chemiewerk in Premnitz und dem ehemaligen Kaltwalzwerk in Oranienburg. Die Stücke bauen auf Interviews auf, die wir mit Menschen führen, die etwa im Werk gearbeitet, es geleitet oder besetzt haben.“ (pilz)

Für die drei Aufführungen wird Eintrittsgeld erhoben, aber sonst ist der Eintritt frei. Es gibt eine Abendkasse.

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