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Theater
Weltraumflug auf dem Havelwasser

Über der Havel war die Freiheit grenzenlos: Jedenfalls konnten die Schauspieler ihr komödiantisches Talent entfalten. Danach warfen die Zuschauer einen Blick hinter die Kulissen.
Über der Havel war die Freiheit grenzenlos: Jedenfalls konnten die Schauspieler ihr komödiantisches Talent entfalten. Danach warfen die Zuschauer einen Blick hinter die Kulissen. © Foto: Wolfgang Gumprich
Wolfgang Gumprich / 23.07.2018, 19:02 Uhr
Himmelpfort Schuld ist Flohs kleiner Bruder, der kann beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel nicht verlieren; sie haut ab, versteckt sich in einem Raumschiff, an dem Elliot bastelt, weil er zu dem Planeten Acasio fliegen will.

Dort sei das Wasser blauer, die Sonne gelber und es dufte nach frisch gemachtem Apfelkuchen. Versehentlich drückt Floh einen Knopf – und ab geht die manchmal abstruse, aber immer fantasievolle Reise ins (imaginäre) All.

Das „Traumschüff“ wird zum Raumschiff. Die junge Theater-Crew hatte am Sonntag ihre schwimmende Bühne am Landhaus Himmelpfort vertäut, um das Kinderspektakel vom „Planet Acasio“ aufzuführen. Rund 60 Besucher lehnten sich an den Hügel mit dem traumhaften Blick auf den Haussee und schauten dem Treiben der vier jungen Schauspieler zu. Neben den Kindern gab es viele Erwachsene, die dem Spaß mit einem Schmunzeln auf den Gesichtern folgten. „Spannend“ wird es, als Elliott und Floh der Rapid Glibber, der Glitschi-Ball, der den beiden den Weg nach Acasio zeigt, ins Wasser fällt. Geplant? „Nein, verrät hinterher die Schauspielerin Johanna Paliege, die das Geschehen ihrer Kollegen vom Ufer aus verfolgt. „Das war Künstlerpech, das wird dann spannend, wie die Akteure sich wieder herausfinden“.

Der Rapid Glibber wurde schnell eingefangen, die Reise konnte weitergehen mit einem  „ich-habe-Hunger“-Zwischenstopp in Vitessa. Schließlich landen die beiden in Acasio, und tatsächlich ist das Wasser blauer, die Sonne gelber, und Duft von frisch gebackenem Apfelkuchen liegt in der Luft. Und Floh und Elliott haben auf ihrer Reise gelernt, dass man nur gemeinsam etwas erreicht.

Moderator Jakob Plutte forderte vor allem die Kinder auf, den Schauspielern viele Fragen zum Stück zu stellen, doch die Jungen und Mädchen waren noch zu sehr mit den gesehenen Eindrücken beschäftigt, dass ihnen keine Fragen einfielen. Gerne besichtigten Groß und Klein das Traumschüff und seine Kombüse, den Requisitenfundus, die Schlafräume.

Das Traumschüff und seine Akteure legen nun eine kleine Sommerpause ein, in der die Bühne nach Berlin schippern wird. Mehrere Veranstaltungen des Teams finden dort statt. Im August gehen die Schauspieler in Werder/Havel vor Anker. Dann fahren sie weiter nach Brandenburg/Havel.

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