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Gespräche
Beratung über B-96-Alternativen

Die Geduld verloren: Seit Jahrzehnten fordern viele Fürstenberger die Umfahrung. Sogar demonstriert wurde.
Die Geduld verloren: Seit Jahrzehnten fordern viele Fürstenberger die Umfahrung. Sogar demonstriert wurde. © Foto: Marco Winkler
Thomas Pilz / 30.08.2018, 11:03 Uhr
Fürstenberg (MOZ) Wann die B-96-Umfahrung für Fürstenberg gebaut wird, steht zwar in den Sternen. Dass während der Vorplanung der möglichen Trasse aber mehrere Varianten abgewogen werden, beweist für nicht wenige Einheimische den Willen zur Gründlichkeit beim Landesbetrieb Straßenwesen.

Die Gegner der weiten Westumfahrung bleiben dennoch skeptisch. Für Mittwoch, 5. September, laden der Verein Brückenschlag und Bernhard Hoffmann aus Steinförde in die Alte Reederei Fürstenberg ein. Ab 19 Uhr soll gemeinsam über Alternativen zur weiten Westumfahrung beraten werden. Die Frage lautet daher: „Welches ist die beste Trasse für eine Ortsumfahrung der B 96 auf der Westseite der Bahn?“

Nicht zu Unrecht weisen Verein und Hoffmann darauf hin, dass es derzeit sogar drei Alternativen zur weiträumigen Westumfahrung gibt. Eine Alternative brachte die Bürgerinitiative „B 96 – raus!“ im März 2018 zur Sprache, die beiden anderen stammen vom Landesbetrieb Straßenwesen. „Wir wollen auf der Veranstaltung die Trassen für die einzelnen Abschnitte der B-96-Ortsumfahrung miteinander vergleichen“, erklären die Veranstalter. Topografische Kriterien dafür sind der  Anschluss-Süd (Abzweig der möglichen, bahnnahen Westumfahrungen von der alten Bundesstraße), die  Querung der Havel, der Abschnitt zwischen Havel und Kiefernweg und der Anschluss Nord an die bestehende B 96. Kurzum, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Trassenführungen sollen beraten werden.

Ziel sei es, Argumente zu sammeln für oder gegen Trassen-Optionen und Anforderungen zu formulieren, deren Beachtung erst eine öffentliche Akzeptanz zu ermöglichen.

Abschließend soll ein Meinungsbild hergestellt werden und steht die Frage im Mittelpunkt: „Welche Alternativen bevorzugen die Fürstenberger?“ Diese Ergebnisse sollen nach dem Willen der Veranstalter nicht im luftleeren Raum verpuffen, sie werden in die Beratungen des „Projekt begleitenden Arbeitskreis“ einfließen, betonen die Veranstalter.

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