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Volleyball
Tie-Break-Sieg nach tollem Start

Premiere in Gransee: Robin Hafemann (rechts) ist einer von vier Neuzugängen beim SV Lindow-Gransee.
Premiere in Gransee: Robin Hafemann (rechts) ist einer von vier Neuzugängen beim SV Lindow-Gransee. © Foto: Matthias Haack
Stefan Zwahr / 23.09.2018, 22:45 Uhr - Aktualisiert 24.09.2018, 12:01
Gransee (MOZ) Im ersten Heimspiel der Saison zeichnete sich am Sonntag für den Zweitligisten SV Lindow-Gransee ein deutlicher Heimsieg ab. Doch nach starkem Beginn und eigener 2:0-Satzführung wurde es vor 310 Zuschauern spannend. Erst im Tie-Break setzte sich der Gastgeber gegen den Europapokalsieger von 1990 durch.

In den ersten zwei Sätzen haben wir genau das gezeigt, was wir drauf haben“, bemerkte Trainer Jan-Philipp Marks nach dem hart erkämpften Erfolg (25:13 25:20 19:25 25:27 15:12).

Ab dem dritten Durchgang sei eine Woche nach der 1:3-Auftaktniederlage beim letztjährigen Staffelsieger CV Mitteldeutschland das zu sehen gewesen, was sich schon wie ein roter Faden durch die zurückliegende Saison zog: „Die Unkonstanz, die wir oft nach großer Führung gezeigt haben.“ Es sei ein Schwerpunkt im Training, dies abzustellen. „Im letzten Jahr haben wir solche Spiele oft verloren. Ich bin sehr froh, dass wir es diesmal am Ende noch für uns entschieden haben.“

Seine ersten beiden Punkte gewann Volleyball-Zweitligist SV Lindow-Gransee durch den 3:2-Erfolg über den Moerser SC.
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Lindow-Gransee siegt im Tie-Break

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Mit dem dritten Sätz im Volleyball hätten sich schon Wissenschaftler beschäftigt, sagt Teammanager Dirk Schmidt. „Da geht nach zwei gewonnenen Durchgängen die Spannung verloren. Den kann man verlieren.“ So sei der Gegner ins Spiel gekommen und habe es dem Heim-Sechser sehr schwer gemacht. „In den ersten zwei Sätzen hat Moers gegen uns keine Lösung gefunden. Die Weichen waren gestellt.“ Dann wussten sich die Gäste – die bis 2014 in der Bundesliga spielten und vor einem Jahr in die Zweitklassigkeit aufstiegen – zu steigern und lieferten einen tollen Fight. Schmidt: „Moers ist ein Kandidat für die Top 5. Ich bin heilfroh, dass wir noch zwei Punkte mitgenommen haben.“

Lindow habe in den ersten zwei Sätzen brutal gut aufgeschlagen, räumte Gäste-Trainer Martin Schattenberg (der mit seinem Team oben mitspielen wolle) ein. „Da hatten wir keine Lösung für. Dann haben wir in den Sätzen drei und vier selbst unser Ding gemacht.“ Die Niederlage sei schon ärgerlich. „Es war ein ordentlicher Fight.“

Auch Jan-Philipp Marks sprach von einem Spiel auf Augenhöhe. „Ich bin durchaus zufrieden. Wir haben viele neue Spieler und sind noch nicht richtig eingespielt. Da ist schon noch Potenzial.“

LINDOW-GRANSEE: Binder, Schwerin, N. Marks, Galiao Goncalves, Göbert, Hafemann, Pomerenke (Hebling, Stadie, Schlag)

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