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„Hang zur Überheblichkeit“: SVA-Coach stinksauer

Optische Vorteile reichten nicht: Der SV Altlüdersdorf (links Jakub Jan Klimko) verlor gegen den Malchower SV mit 0:2.
Optische Vorteile reichten nicht: Der SV Altlüdersdorf (links Jakub Jan Klimko) verlor gegen den Malchower SV mit 0:2. © Foto: Stefan Zwahr
Stefan Zwahr / 03.10.2018, 18:51 Uhr
Altlüdersdorf (MOZ) „So kann man sich definitiv nicht präsentieren“, wetterte Steffen Borkowski. Der Trainer des SV Altlüdersdorf war nach der 2:3-Heimniederlage in der Fußball-Oberliga gegen den bislang sieglosen Malchower SV maßlos enttäuscht. „Ich bin stinksauer über das Auftreten der Mannschaft.“

Dabei begannen die Lila-Weißen stark, spielten aus Sicht des Trainers geradlinig, zielstrebig und engagiert wie beim jüngsten 2:0-Sieg in Wismar. Folge waren gute Möglichkeiten durch Fatih Kücük (15./Flachschuss knapp vorbei) und Ernest Dominik Gras (18./scheitert nach Direktabnahme am Keeper).

Mehr kam vom Gastgeber vor lediglich 115 Zuschauern für lange Zeit nicht mehr. Während der SVA seine Bemühungen einstellte, kamen die Gäste (nur ein Punkt aus sieben Spielen) immer besser ins Spiel und nach einem Angriff über die rechte Seite zur Führung durch Marc Klöckner (31.). Mit dem Pausenpfiff erhöhte Tobias Täge – nachdem er zuvor in zwei Szenen an Altlüdersdorf-Schlussmann Alexander Walter gescheitert war (37., 43.).

Den Auftritt seiner Mannschaft bezeichnete Borkowski als Hang zur Überheblichkeit. „Es war klar, dass es ein Kopfspiel wird. Gegen einen sieglosen Gegner macht man immer ein paar Prozentpunkte weniger. Davor hatte ich gewarnt. So hast du in dieser Liga keine Chance. Das war zu wenig.“ Sicher sei das Bemühen in der zweiten Halbzeit da gewesen. „Mit ein bisschen Glück kannst du das Spiel sogar drehen. Der Sieg war aber verdient.“

Im zweiten Abschnitt erspielte sich Altlüdersdorf über weite Phasen optische Vorteile und kam durch Tore von Kücük (59./Foulelfmeter nach Vergehen des Keepers an Pascal Schölzke) und Jakub Jan Klimko (75./Schlenzer ins lange Eck) zum Ausgleich. In der Rückwärtsbewegung blieb der Gastgeber aber anfällig und fing sich einen schön vorgetragenen Konter zum 2:3 ein (78./Täge). „Im Großen und Ganzen haben wir verdient gewonnen, weil wir mehr Chancen hatten“, so Gäste-Coach Sven Lange.

SVA: Walter - Sidorowicz, Pilymian, Stoeter, Marten, Hilicki (57. Macuk), Schölzke (83. Gevorgyan), Kücük, Owcarek, Gras (46. Djain-Okai), Klimko

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