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Mehr freies Wlan in der Innenstadt

Die kürzlich freigeschaltete Gransee-App: Nur ein Element des Projektes „Smartes Gransee“
Die kürzlich freigeschaltete Gransee-App: Nur ein Element des Projektes „Smartes Gransee“ © Foto: Matthias Henke
Matthias Henke / 10.01.2019, 05:30 Uhr - Aktualisiert 10.01.2019, 09:13
Gransee (MOZ) Seit anderthalb Jahren gibt es kostenfreies Wlan im Umfeld der Granseer Amtsverwaltung. Dieses Angebot wird nun ausgebaut. Schon in Kürze soll es auch entlang der Rudolf-Breitscheid-Straße verfügbar sein.

Damit beauftragte Handwerker seien derzeit dabei, entsprechende Zugangspunkte zu installieren, bestätigte Christian Rupnow, Abteilungsleiter Kommunales und Kommunikation in der Granseer Amtsverwaltung, am Mittwoch auf Nachfrage. „Wir werden im Zuge des Projektes ,Smartes Gransee’ einen Access-Point in der alten Post, Nummer 58, installieren und noch drei weitere entlang der Rudolf-Breitscheid-Straße“, so Rupnow. Bis etwa in Höhe der St. Marienkirche soll so die Netzabdeckung gewährleistet werden.

Nach der Installation seien noch einige Tests nötig, so Rupnow weiter. Wann das neue Angebot freigeschaltet wird, konnte er denn auch noch nicht mit Gewissheit sagen. Er rechnet jedoch mit etwa Mitte dieses Monats.

Ein weiterer Teil des Projektes „Smartes Gransee“ wird Rupnow zufolge in der Rudolf-Breitscheid-Straße 33, dem ehemaligen Standort von Luisenbuchhandlung und Reisecenter Rolff in der Nähe des Schinkelplatzes realisiert. Dort soll ein interaktives Schaufenster installiert werden. Das Konzept dahinter: Durch eine interaktive Gestaltung der Schaufenster laden diese zur aktiven Betätigung und zum Verweilen ein. Die Interaktivität lasse sich hierbei auf verschiedenen Wegen herstellen. Etwa könnten durch die Dateneingabe über die Gransee-App Inhalte unmittelbar auf die großen Displays oder Projektionen in dem Schaufenstern übertragen werden. Händler können ihre Angebote unmittelbar sichtbar machen.

Nach der Erweiterung des kostenfreien W-Lan über den bestehenden Bereich im Umfeld der Amtsverwaltung hinaus auf die bald ergänzten Zugangspunkte entlang der Rudolf-Breitscheid-Straße, werde das Angebot vorerst nicht weiter vorangetrieben. Auf etwaige Hotspots in den Ortsteilen angesprochen, sagte Rupnow, dass das Hauptaugenmerk auf Gransee liege.

Gleichwohl hatte Amtsdirektor Frank Stege in der Vergangenheit betont, dass man an dem Thema dranbleiben wolle. Doch wäre dies ein kostspieliges Unterfangen, freie Funknetze an jedem Gemeindezentrum und jedem Feuerwehrgerätehaus zu etablieren, nicht zuletzt durch die Struktur des Amtes mit seiner Vielzahl an Gemeinden und zugehörigen Ortsteilen.

Unabhängig davon läuft noch bis März die Test- und Einführungsphase der neuen Gransee-App, die seit Ende November vergangenen Jahres für die mobilen Betriebssysteme Android und iOS zum Herunterladen bereitsteht. Die Verantwortlichen hoffen auf Rückmeldungen der Nutzer, um das Angebot verbessern zu können. Aktuelle Angebote und Rabattaktionen örtlicher Händler bietet die App zum Beispiel, eine Übersicht der Gewerbetreibenden mit Öffnungszeiten, einen laufend aktualisierten Veranstaltungskalender Gransees, und eine Schnittstelle zum Stadtportal mit Daten und Fakten, Ansprechspartner in der Verwaltung und eine Übersicht über die Vereinslandschaft. Ferner kann man sich über Dienstleistungen wie den Müllabfuhr-Kalender informieren. Ein Nachrichten-Ticker hält derweil die Nutzer in puncto aktueller Ereignisse in und um Gransee auf dem Laufenden, auch mit Angeboten der Gransee-Zeitung.

Haftung

■ Im April 2017 beschloss die Bundesregierung eine Novelle des Telemediengesetzes, um die Störerhaftung von W-Lan-Betreibern bei illegaler Nutzung abzuschaffen. Der Bundestag stimmte einige Monate später zu.

■ Im Juli vergangenen Jahres bestätigte der Bundesgerichtshof die Abschaffung der Störerhaftung als europarechtskonform.⇥(mhe)

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