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Feuerwehr
Einsatz pünktlich zur Versammlung

Wehrführer geehrt: Henry Jaquet wurde von Gerd Leege persönlich für 20 Jahre treue Dienste ausgezeichnet.
Wehrführer geehrt: Henry Jaquet wurde von Gerd Leege persönlich für 20 Jahre treue Dienste ausgezeichnet. © Foto: Wolfgang Gumprich
Wolfgang Gumprich / 10.02.2019, 20:16 Uhr
Krewelin Die Uhr zeigte 19 Uhr, Krewelins Ortswehrführer Henry Jaquet wollte gerade die Kameraden zur Jahreshauptversammlung begrüßen, da schlug bei Stadtbrandmeister Gerd Leege der „Pieper“ an, kurze Zeit später surrte die Sirene. „Ein Rauchmelder meldet Alarm auf der Straße des Friedens, vierte Etage“ konnte Leege gerade noch laut lesen, da stürmten seine Kollegen der Kreweliner Wehr schon los. Über die weißen Hemden, über die Krawatte schnell die Arbeitskleidung gezogen, Schuhe an und ab. Leege schüttelte den Kopf: „Jahreshauptversammlung und Alarm – das hatten wir noch nie“.

Und während das Löschfahrzeug Richtung Zehdenick brauste, begrüßte Jaquet die Versammelten. „Wir sind ein großes Familienunternehmen“, meinte er. „Wir haben Vater-Sohn-, Vater-Tochter- oder Mutter-Sohn-Gespanne in unserer Wehr.“   Und mit Blick auf die jüngsten Mitglieder der Kreweliner Wehr: „Und Ihr seid die Feuerwehr-Generation fünf-Punkt-Null“. Wie bei den anderen Ortsfeuerwehren in Zehdenick verlief das vergangene Jahr „recht turbulent“. Weist die Statistik in Krewelin durchschnittlich um die 20 Einsätze pro Jahr auf, so waren es 52 Einsätze im vergangenen Jahr, 45 Brände, fünf technische Hilfeleistungen sowie zwei Übungen. Daneben beteiligte sich die Ortswehr an den Veranstaltungen im Dorf, wie der Jubiläumsfeier, dem Weihnachtsbaumschmücken oder als „absolutem Höhepunkt 2018“, dem Weihnachtssingen, zu dem rund 100 Sänger gekommen seien.

Das Durchschnittsalter beträgt laut Jaquet 36 Jahre, 28 Aktive stehen 13 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung gegenüber. Die Wehr nahm an zehn Lehrgängen teil. Spannend bleibe es auch in diesem Jahr für die Feuerwehr. Sie habe einige Wünsche bei der Stadt eingereicht, doch wegen eines fehlenden Haushalts und der kommenden Bürgermeisterwahl müsse man abwarten, meinte Jaquet. Erforderlich sei auf jeden Fall eine neue Ausrüstung für jeden Aktiven. 13 Mitglieder zählt die Jugendfeuerwehr, vier Mädchen und neun Jungen kämen regelmäßig sonnabends zum Dienst, berichtete Jugendwart Jens Danielowski. Yannick Kähler, Anton Brehmer und Alexander Hofmann wurden ausgezeichnet.

In einer seiner letzten öffentlichen Reden als Ortsvorsteher wandte sich Peter Nickel direkt an die Jugend: „Ihr sorgt für das Gemeinwohl!“ für die Kommunalwahl am 26. Mai empfahl Nickel seine Kollegin aus der WG, Andrea Henke. Als Vertreter der Stadt überbrachte Reinhard Lehmann Grüße. (wg)

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