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Amtsgericht Oranienburg
3600 Euro Geldstrafe wegen fahrlässiger Tötung

Die Frau wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.
Die Frau wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. © Foto: Oliver Berg
Aileen Hohnstein / 11.02.2019, 19:33 Uhr
Oranienburg Wegen fahrlässiger Tötung wurde eine Berlinerin am Oranienburger Amtsgericht verurteilt. Am 3. September 2017 war die Autofahrerin auf der B 273 zwischen Oranienburg und Schmachtenhagen in einen Unfall verwickelt, in deren Folge ein Motorradfahrer starb.

Die Frau hat dem 27-Jährigen aus Barnim beim Abbiegen nach Lehnitz die Vorfahrt genommen, wodurch dieser frontal mit dem Auto zusammengestoßen ist und tödliche Verletzungen erlitt. Die Autofahrerin und ihr Beifahrer erlitten bei dem Unfall wurden wegen leichter Verletzungen im Krankenhaus Oranienburg behandelt. Zeugen hatten berichtet, dass der Motorradfahrer mit zu hoher Geschindigkeit gefahren sein soll.

Am Montag war die Verhandlung beim Amtsgericht Oranienburg angesetzt. Zum Prozess kam es nicht, Zeugen wurden wieder nach Hause geschickt. Der Anwalt der Angeklagten hatte am Morgen ein Fax geschickt, in dem er das Gericht darüber informierte, dass der Einspruch gegen den Strafbefehl zurückgenommen werde. Dieser ist somit seit Freitag rechtskräftig.

Die Berlinerin hat in 90 Tagessätzen á 40 Euro insgesamt 3 600 Euro zu zahlen. Außerdem erhielt sie ein Fahrverbot für zwei Monate.

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