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Weiße Stadt
Spatenstich für bezahlbare Mieten

Sieben Herren, sechs Schaufeln: Beim Spatenstich für den Neubau an der Emil-Büge-Straße herrschte am Freitagnachmittag gute Laune.
Sieben Herren, sechs Schaufeln: Beim Spatenstich für den Neubau an der Emil-Büge-Straße herrschte am Freitagnachmittag gute Laune. © Foto: Markus Baluska
Markus Baluska / 15.03.2019, 22:03 Uhr
Oranienburg Nach langer Planungsphase hat am Freitag mit dem symbolischen Spatenstich der Wohnungsneubau in der Weißen Stadt begonnen. Insgesamt sollen an der Walther-Bothe-Straße 300 neue Wohnungen entstehen. Im ersten Bauabschnitt, der mit dem Spatenstich eingeleitet wurde, sollen sechs Häuser mit 80 Wohnungen errichtet werden. Das bedeutet Investitionen in Höhe von 18,6 Millionen Euro. Für den Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Oranienburg (Woba), Bernd Jarczewski, ist der Spatenstich ein Meilenstein. "Es ist das größte Neubauprojekt, das die Woba jemals gemacht hat", sagte er.

Laut Architekt Oliver Langhammer wird die neue Siedlung "zwischen städtischer und vorstädtischer Struktur sein". Und sie werde sich auch gut in die Nachbarschaft einfügen. "Das Projekt tut dem Bestand gut", versprach Langhammer.

Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos), der seit gut einem Jahr im Amt ist, räumte ein, dass er das Projekt praktisch geerbt hätte. Sein Dank galt all denen, die solange durchgehalten haben, dass der Neubau nun verwirklicht werden könne. Er warnte aber auch: "Oranienburg wächst so schnell, dass wir aufpassen müssen, dass wir das vernünftig hinkriegen." Es komme darauf an, eine gesunde soziale Mischung zu erreichen. "Wir brauchen nicht nur Ärztinnen und Ärzte, sondern auch Pfleger und Krankenschwestern", beschrieb er seine Vorstellungen. Wachstum sei nur dann gut, wenn es beherrschbar ist, mahnte er.

Der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD) erinnerte daran, dass es die soziale Wohnraumförderung des Landes möglich mache, für einen Teil der Wohnung eine Miete von sieben Euro pro Quadratmeter zu garantieren. "In der Weißen Stadt unterstützt das Land den sozialen Wohnungsbau, damit sich auch Menschen mit niedrigem Einkommen modernen Wohnraum leisten können", erklärte er. "Die beteiligten Partner Stadt Oranienburg, Woba und das Land Brandenburg werden damit ihrer sozialen Verantwortung gerecht", meinte Lüttmann.

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