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Konzert
Kastelruther Spatzen locken 800 Fans nach Velten

Spatzen-Freunde im Gespräch mit Norbert Rier
Spatzen-Freunde im Gespräch mit Norbert Rier © Foto: Sophie Schade
Sophie Schade / 15.04.2019, 06:15 Uhr
Velten "Älter werden wir später" – Dessen sind sich die Kastelruther Spatzen so sicher, dass sie ihre aktuelle Tournee nach diesem Vorsatz benannten. Am Sonnabend machten sie Station in Velten. 800 Schlagerfans füllten die Ofen-Stadt-Halle.

Bevor die Kastelruther Spatzen die Bühne betreten, trällert Schlagersänger Michael Heck mit sonorer Stimme Volks- und Wanderlieder. Annegret Arndt und Hannelore Hofmann bekommen davon nicht viel mit. Die Seniorinnen dürfen ihre Lieblingsmusiker bei einem "Meet and Greet" hautnah erleben. Hannelore Hauptmann hat extra für diesen Anlass ein quadratisches, mit dem Foto der Musiker bedrucktes Tuch mitgebracht, auf dem die Kastelruther Spatzen unterschreiben sollen. Sie hat ihre Lieblingsgruppe schon diverse Male live auf der Bühne gesehen, ob im Berliner ICC oder in Südtirol, der Heimat der "Spatzen". "Ich mag deutschsprachige Musik einfach sehr", gesteht die Nassenheiderin.

Gut gelaunt und mit einem breiten Lächeln auf den Lippen kommen die sieben Südtiroler in den Catering-Raum. Anstoßen mit einem Gläschen Sekt, Höflichkeiten und nette Worte austauschen. Nach fünf Minuten war der Zauber vorbei. Hannelore Hofmann fand heraus, dass es mit Sänger Norbert Rier gesundheitlich wieder bergauf geht. Der Chef der Spatzen musste im Herbst 2017 am Herzen operiert werden. Ein Einzelfoto oder ein Autogramm haben die beiden Damen nicht bekommen.

Im Konzert wurde vor allem die Liebe in all ihren Variationen besungen. Das Motiv der Rose spielte dabei eine wichtige Rolle, von "Jeder Tag ist eine Rose" über "Rose von Südtirol" bis "Eine weiße Rose". Außerdem gab es mit "Tränen der Dolomiten" eine klare pazifistische Botschaft im Repertoire. Eine Beobachtung am Rande: Bei einem Konzert mit dem Smartphone Fotos und Videos zu machen ist keineswegs nur unter Jugendlichen verbreitet. Auch die Senioren wollten das Konzert umfangreich dokumentieren.

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