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Offene Tür
Leegebrucher Haus der Möglichkeiten präsentiert sich

Weil selbstgemacht oft besser ist: Anja Conrad und Angelika Neie präsentierten sich an ihren Nähmaschinen.
Weil selbstgemacht oft besser ist: Anja Conrad und Angelika Neie präsentierten sich an ihren Nähmaschinen. © Foto: Sophie Schade
Sophie Schade / 15.04.2019, 08:00 Uhr
Leegebruch Der Flohmarkt mit 20 Ständen deutete darauf hin, dass es im Leegebrucher Eichenhof etwas zu sehen und auszuprobieren gibt: Das "Haus der Möglichkeiten" lud am Sonnabend zum Tag der offenen Tür ein.

Der Bürgertreffpunkt wurde vor zwei Jahren vom gleichnamigen Verein eröffnet und wartet seitdem mit einem vielfältigen Angebot aus Sport und Kreativität auf. "Wir haben einen Ort für Begegnungen geschaffen, an dem die Leegebrucher ins Gespräch kommen. Denn so etwas gestaltet sich schwierig, wenn jeder in seinem eigenen Einfamilienhaus bleibt", so der stellvertretende Vereinsvorsitzende Marco Stölk.

Mitten im Raum sitzen Anja Conrad, Angelika Neie und Zahra Moayedfar konzentriert an ihren Nähmaschinen. Vor ihnen auf dem Tisch sind einige der bunt gemusterten Stoffhasen aufgereiht, die sie in Vorbereitung auf das Osterfest schon fertig genäht haben. Immer montags treffen sie sich mit anderen Frauen und Männern, die Spaß an der Arbeit mit Nadel und Faden haben – vom blutigen Anfänger bis zum Vollprofi. Dabei profitieren alle von den Tipps und kreativen Ideen, die in dieser Runde ausgetauscht werden.

Aus dem Keller sind derweil Sirtaki-Klänge zu hören, nur schneller und mit einem durchdringenderen Bass als gewöhnlich. Eine Gruppe trommelt dazu im Rhythmus auf Gymnastikbällen. "Drums Alive" ist in Leegebruch angekommen. Zwei Kurse bieten Bettina Janulik und Ute Galezki wöchentlich an. Mit bis zu zwölf Teilnehmern wird es in dem mit Teppich ausgelegten Raum im Untergeschoss dann kuschelig. Gute Laune sei trotz der Enge vorprogrammiert. Denn Trommeln sei das perfekte Mittel, um sich auszutoben und den Alltagsfrust loswerden, weiß Ute Galezki: "Egal, wie viel Ärger ich vorher hatte: Nach dem Training geht es mir auf jeden Fall prima."

Das "Haus der Möglichkeiten" ist seit der Eröffnung im Februar 2017 zudem als Ort für interkulturelle Begegnungen gedacht. Gelegenheit dazu bietet zum Beispiel das "Kochen über den Tellerrand", das am Sonnabend, 20. April, um 16 Uhr erneut stattfindet. Auf dem Speiseplan steht dann Thailändisch.

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