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Lesung
Über Probleme des Rechtsstaates

Vereidigung: Polizeianwärter in Oranienburg sehen keiner rosigen Zukunft entgegen.
Vereidigung: Polizeianwärter in Oranienburg sehen keiner rosigen Zukunft entgegen. © Foto: Klaus D. Grote
Thomas Pilz / 30.08.2019, 20:00 Uhr
Meseberg (MOZ) Der wohl bekannteste Interessenvertreter der Polizei in Deutschland, Rainer Wendt, ist nicht nur Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft. Er schreibt auch Bücher.

Aus seinem neuen Buch "Deutschland wird abgehängt" liest Wendt am Montag, 9. September, um 19 Uhr im Schlosswirt Meseberg. In seiner Publikation zeigt er die Probleme auf, die nach seiner Überzeugung die Politik nicht länger leugnen darf: Der Rechtsstaat sei am Limit, Clan-Kriminalität und Terrorakte an der Tagesordnung, Was bedeute das für die Polizei? "Menschen in Uniform sind Angriffsziele für Gewalttäter mit staatsverachtender Gesinnung", lautet das alarmierende Fazit von Wendt.

Offensichtlich legt der Gewerkschaftschef "den Finger in offene Wunden", heißt es in einer Ankündigung. Zugleich richtet Rainer Wendt den Blick in die Zukunft, wenn er fragt: "Wie können wir die liberale Demokratie wieder stark machen? Wie können wir Sicherheit und Freiheit stärken?" Oder müssen man die Zukunft "unseres Landes abhaken" und Wohlstand und soziale Sicherheit verloren geben?

Der Ausgangspunkt für die Thesen von Wendt lautet: "Seit mehr als 70 Jahren herrscht Frieden in Deutschland. Und nach wie vor genießen viele Menschen Wohlstand in Freiheit und sozialer Sicherheit. Aber seit geraumer Zeit bröckelt der Putz von deutschen Wänden."

Im Anschluss an die Lesung diskutiert Rainer Wendt mit der FDP-Politikerin Dr. Gabriele Schare-Ruf aus Rheinsberg, die bei den Landtagswahlen am Sonntag im Wahlkreis 3 um ein Direktmandat kämpft. Außerdem kann das Publikum rege mitdiskutieren.

Der Eintritt ist frei für die Lesung, eine Anmeldung ist laut Veranstalter nicht erforderlich.

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