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Neuerscheinung
Jahrbuch des Amtes Gransee vorgestellt

Es ist bereits die vierte Ausgabe:  die Redaktion und Amtsdirektor Frank Stege (Dritter von rechts) bei der Präsentation des Jahrbuches
Es ist bereits die vierte Ausgabe:  die Redaktion und Amtsdirektor Frank Stege (Dritter von rechts) bei der Präsentation des Jahrbuches © Foto: Matthias Henke
Matthias Henke / 06.12.2019, 15:53 Uhr
Gransee Jüdisches Leben in Gransee, der Werkshof Wolfsruh oder ein Porträt über Zahnarzt Dr. Matthias Bormeister und sein Engagement für Afrika – vielfältig ist wieder der Inhalt der "Granseer Geschichten". Das Heft für 2018 wurde am Freitag bei einem Pressetermin vorgestellt.

"Unsere Stadt und die schöne Umgebung haben es einfach verdient, dass wir Ereignisse und Persönlichkeiten festhalten", sagte Renate Kramp. Gemeinsam mit Ingrid Haack, Manfred Halling, Franz Proy, Udo Tutsch, Carsten Dräger, Nadine Witt, Klaus-Dieter Lieske sowie Wolfgang Schwericke und Christian Tutsch von der Amtsverwaltung. gehört sie zur Redaktion der aktuellen Ausgabe. Gewissermaßen der "Chef", auch wenn er abwiegelt, als Amtsdirektor Frank Stege den Begriff bei der Begrüßung gebraucht, ist Manfred Halling. Sogleich bemüht dieser sich, auf das gemeinschaftliche Engagement zu verweisen. "Die Arbeit wird uns auch dadurch erleichtert, dass, wenn sich die Reaktion trifft, schon vorab alles zugeschickt wird, und man Bescheid weiß, auf welchem Stand alles ist", sagt er. Die organisatorischen Fäden liefen wie immer bei Christian Tutsch in der Amtsverwaltung zusammen.

Ein großes Lob hat Halling auch für die Werbeagentur Lieps in Neubrandenburg übrig, die bereits die Gestaltung der vergangenen Ausgabe übernahm. Ein deutlicher Fortschritt zu den ersten beiden Ausgaben sei das. "Das habe ich ihnen auch geschrieben. Da waren sie ganz schön überrascht. So ein persönlicher Brief  kommt wohl nicht oft vor", erzählt Halling. "Inhaltlich decken wir auch wieder eine breite Palette ab, elf Orte wurden dieses Mal berücksichtigt. Es fehlen aber immer noch einige, wir haben also noch viel zu tun."

Und das geschehe mit neuer Unterstützung, hob Amtsdirektor Frank Stege hervor. Nadine Witt und Klaus-Dieter Lieske verstärken mit der aktuellen Ausgabe die Redaktion. "Es freut mich auch, das mit Helga Krahl und Wolfgang Kielblock zwei langjährige engagierte Lokalpolitiker Erwähnung finden", so Stege weiter.

Während die Redaktion den Inhalt und die Verwaltungsmitarbeiter dabei Koordinationsaufgaben übernahmen, wurde die Finanzierung durch das Wohnungsunternehmen Gewo sowie Fördermittel aus dem Städtebau-Förderprogramm des Bundes und des Landes sichergestellt.

Stadtverordnete und Gemeindevertreter im Amtsbereich haben quasi als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk bei den letzten Sitzungen des Jahres bereits jeweils ein Exemplar bekommen, einige Broschüren gingen im Vorfeld in die Partnerstadt Hessisch-Oldendorf, der übrigens auch ein eigenes Kapitel der "Granseer Geschichten" gewidmet ist. Udo Tutsch schlägt überdies vor, die Broschüre auch in den Schulen einzusetzen, um dem Nachwuchs Heimatgeschichte nahe zu bringen.

Im Januar geht’s wieder los

Im Januar beginnt die Arbeit für die nächste Ausgabe, die das Jahr 2019 als Schwerpunkt haben wird. Etwa im Monatsrhythmus kommen die Redaktionsmitglieder zusammen, um Ideen sowie den Stand des Projektes zu besprechen. Einige Themen ergeben sich quasi von selbst, da müssen die Macher nicht lange überlegen. "Fontane wird wohl eine bedeutende Rolle spielen", sagt Manfred Halling mit Verweis auf das Jubiläumsjahr 2019, in dem der 200. Geburtstag des märkische Dichters begangen wurde. "Das ist was für unseren Historiker", so Halling während er in Richtung des Schulzendorfers Carsten Dräger schaut. Und nicht zu vergessen sei der 30. Jahrestag des Mauerfalls, ergänzt Udo Tutsch. Franz Proy kündigt an, sich der Geschichte der Sportstätte des Friedens widmen zu wollen.

Ab sofort zu haben

Die "Granseer Geschichten 2018" werden beim Granseer Weihnachtsmarkt noch einmal der Öffentlichkeit präsentiert.

Für fünf Euro pro Exemplar kann jedermann das Büchlein erwerben.

Die Auflage beträgt 500 Stück.

Ab Montag ist das Jahrbuch in der Luisenbuchhandlung, im Bestellcenter Franz sowie im Haus Schlauer zu haben.⇥red

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