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Nachruf
Ein Leben für den Wald

Zeitlebens arbeitete er für den Erhalt der waldreichen Seenlandschaft, Hansjürgen Dünnbier.
Zeitlebens arbeitete er für den Erhalt der waldreichen Seenlandschaft, Hansjürgen Dünnbier. © Foto: Thomas Pilz
Thomas Pilz / 20.01.2020, 17:48 Uhr - Aktualisiert 20.01.2020, 18:08
Fürstenberg (MOZ) Er war auch jenen Zeitgenossen im Fürstenberger Seenland ein Begriff, die nicht ausdrücklich mit der Bewirtschaftung der waldreichen Umgebung zu tun hatten: Hansjürgen Dünnbier, Oberförster im Ruhestand, ist am 2. Januar im Alter von 89 Jahren gestorben. Jahrzehntelang prägte Dünnbier die Arbeit des Staatlichen Forstamtes der DDR, vor allem als Oberförster in Steinförde.

Geboren wurde Hansjürgen Dünnbier am 2. November 1930 in Großschönau, einer Stadt in der Oberlausitz, direkt am Dreiländereck (Deutschland-Polen-Tschechien). In Berlin trat der damals 18-Jährige an der Humboldt-Universität ein Forstwirtschaftsstudium an, das er nach dem Umzug der Fakultät bis 1954 in Eberswalde fortsetzte und erfolgreich abschloss. Heute befindet sich dort die weithin bekannte Hochschule für nachhaltige Entwicklung. 1956 begann Dünnbiers Ära als Leiter der Oberförsterei Steinförde, das zum Forstamt Fürstenberg gehörte. Bis zum Beginn seines Ruhestandes im Jahre 1995 hatte der den Posten eines Oberförsters inne. Sein Nachfolger ist seitdem Oberförster Sven Oldorff.

Der Ruhestand war für den leidenschaftlichen Naturliebhaber stets ein Unruhestand: Regelmäßig gab er sein immenses Wissen unter anderem bei Waldwanderungen oder im Rahmen von Veranstaltungen im Brandenburgischen Forstmuseum Fürstenberg bis zu dessen Schließung 2013 weiter. Er engagierte sich auch im Waldförderverein.

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