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Heiraten
Kein Ansturm auf spezielle Tage in Gransee

Am Hochzeitstag soll alles stimmen: Für so manche Paare auch das Datum, an dem die Ehe geschlossen wird. In Gransee haben die Standesbeamtinnen an besonders einprägsamen Tagen aber nicht besonders viel zu tun.
Am Hochzeitstag soll alles stimmen: Für so manche Paare auch das Datum, an dem die Ehe geschlossen wird. In Gransee haben die Standesbeamtinnen an besonders einprägsamen Tagen aber nicht besonders viel zu tun. © Foto: Andreas Lander
Matthias Henke / 06.02.2020, 09:15 Uhr
Gransee (MOZ) Im Wonnemonat Mai geben sich die Granseer besonders gerne das Jawort. Das geht aus einer Statistik der Granseer Amtsverwaltung hervor. Aber auch der Juni, der August und der Oktober stehen in der Gunst der Heiratswilligen ziemlich weit oben. Auf Rang drei folgen Juli und September.

43 Mal wurde im Amt Gransee und Gemeinden im vergangenen Jahr eine Ehe geschlossen. In 22 Fällen war es für beide Partner die erste Hochzeit, einmal wurde eine im Ausland geschlossene Ehe nachbeurkundet, in zwei Fällen heirateten zwei Personen gleichen Geschlechts, heißt es weiter.

Während in diesem Jahr wieder besondere Termine für heiratswillige Paare ins Haus stehen – so etwa der 20.02. oder der 22.02. – sieht man dem in der Amtsverwaltung gelassen entgegen. In Berliner Rathäusern müssen die Standesbeamten sogar Sondertermine anbieten, um der Nachfrage Herr zu werden, und auch diese waren schon lange im Voraus ausgebucht, wie jüngst der Berichterstattung zu entnehmen war. Da  sieht es in Gransee und Umgebung ganz anders aus. Für den 20. Februar habe es mit Stand Ende Januar eine Anmeldung gegeben ,hieß es von Verwaltungsseite weiter. "Wir verzeichnen generell nicht mehr so einen Run auf spezielle Daten", so Karin Schröder, die als Abteilungsleiterin Ordnung/Kita/Schulen auch für das Standesamt zuständig ist. "Jetzt kommt die Generation Männer, die sich den Hochzeitstag auch so merken können", merkt Fachbereichsleiter Wolfgang Schwericke schmunzelnd an.

Hospitalkapelle am beliebtesten

Haben sich künftige Ehepartner schließlich auf einen Termin geeinigt, haben sie die Qual der Wahl, was den Ort angeht, an dem sie sich von den Standesbeamtinnen Peggy Lefevre  oder und Merve Beuth trauen lassen wollen – im Amtsbereich stehen vier zur Auswahl. Im vergangenen Jahr am beliebtesten war die Granseer Hospitalkapelle, die erst 2017 aufwendig denkmalgerecht saniert wurde, um den Anforderungen als Trauort gerecht zu werden. 34 Mal gaben sich Heiratswillige dort das Jawort. Mit deutlichen Abstand auf Platz zwei folgt der Gartensaal des Zernikower Gutshauses in der Gemeinde Großwoltersdorf, der mit barockem Ambiente besticht, aber im vergangenen Jahr nur fünf Mal als Ort einer Eheschließung gewählt wurde.

In Sichtweite des Schlosses und Gästehauses der Bundesregierung in Meseberg, im Schlosswirt, heirateten drei Paare. Noch weniger gefragt war der Granseer Ratssaal. Nur eine Festgesellschaft fand sich dort ein.

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