Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Klimaschutz
Photovoltaikanlagen auf Fürstenbergs Dächern vorgeschlagen

Mehr Photovoltaikanlagen auf Fürstenbergs Dächern: Das schlägt die Klima-AG vor und regt ein Genossenschaftsmodell vor. Foto: dpa/Oliver Berg
Mehr Photovoltaikanlagen auf Fürstenbergs Dächern: Das schlägt die Klima-AG vor und regt ein Genossenschaftsmodell vor. Foto: dpa/Oliver Berg © Foto: Oliver Berg
Thomas Pilz / 13.02.2020, 07:45 Uhr
Fürstenberg (MOZ) Längst haben die beiden Arbeitsgemeinschaften (AG) für Digitales und Klima des Fürstenberger Stadtparlamentes ihre Arbeit aufgenommen. Nach den Worten des Bündnisgrünen Tilman Kunowski erfolgreich, wie sich vor allem bei der Klima-AG zeigte. "Erfreulicherweise haben wir dort einige Leute mit Sachverstand", freute sich Kunowski während der jüngsten Beratung der Bündnisgrünen in der Wasserstadt. Etwa beim Einsatz erneuerbarer Energien zeigten sich Möglichkeiten. So könnte man ins Auge fassen, auf möglichst vielen Dachflächen Photovoltaik-Anlagen zu errichten und sie genossenschaftlich zu betreiben. Dies könnte, wenn sich die Investition amortisiere, viele private Haushalte entlasten. Die Frage bleibe aber, "was kann die Gemeinde tun?" Während der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten präsentierte die Fraktion Vielfalt denn auch Anträge, die die Arbeit der beiden AGs erleichtern sollen. Ein Budget etwa werde benötigt, um Experten und Sachverstand, den eine AG wegen eines Themas benötigte, einkaufen zu können. "Für die AG Digitales braucht es dafür zwar keine Mittel, da haben wir genug Expertise, aber um Hardware einkaufen zu können, sollte die Stadt auch Geld bereitstellen", meinte Kunowski.

Kleines Budget für AGs

Clemens Hinkeldey von der AfD-Fraktion fragte, auf welcher Grundlage dieses Budget für die AG geschaffen werden solle. "Wir wissen doch noch gar nicht, was im Einzelnen geplant ist", meinte er. Ebenso der Abgeordnete Thomas Hentschel (Allianz für Fürstenberg und Ortsteile): Die Stadtverordneten sollten erst einmal Ergebnisse zur Kenntnis bekommen, ehe sie dafür Geld ausgeben, gab er zu bedenken. Andreas Intress (Die Linke) zeigte sich ebenfalls skeptisch.

Die Stadtverordneten zeigten sich auch mit der Höhe der Summe, die für dieses Jahr in den Haushalt eingestellt werden sollte, auf Vorschlag der Vielfalt-Fraktion (15 000 Euro) skeptisch. Die Mehrheit konnte sich schließlich mit einem Kompromiss anfreunden, wonach jeweils 3 000 Euro jährlich sowohl für die Klima-AG als auch für die Digitales-AG fließen solle. Außerdem wird auf Antrag der Fraktion Vielfalt das Budget der zuständigen Mitarbeiterin für Tourismus und Marketing, Margit Nitschke, für die nächsten vier Jahr erhöht. Es geht um den Erhalt der touristischen Infrastruktur. Bis 2023 sollen nun jährlich 3 000 Euro dafür bereitgestellt werden. Dabei geht es um Schautafeln, Hinweisschilder und Wegweiser, Werbeeinträge und ähnliches, hieß es vonseiten der Stadtverwaltung. Drei Stadtverordnete enthielten sich dabei der Stimme.

Die Kommune hat übrigens nach dem Weggang von Iris Wessolowski als Marketingbeauftrage und Wirtschaftsförderin zum Ende 2019 die Stelle neu ausgeschrieben.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG