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Waldseeviertel
Bürgermeister Oberlack findet Sperrung von Straßen peinlich

Das Lachen vergeht dem Bürgermeister trotzdem nicht. Dr. Hand-Günther Oberlack lehnt die Straßenblockaden zwischen Glienicke und Reinickendorf vehement ab.
Das Lachen vergeht dem Bürgermeister trotzdem nicht. Dr. Hand-Günther Oberlack lehnt die Straßenblockaden zwischen Glienicke und Reinickendorf vehement ab. © Foto: Verwaltung
Jürgen Liebezeit / 14.02.2020, 15:12 Uhr - Aktualisiert 14.02.2020, 15:33
Glienicke (MOZ) Klare Worte findet Glienickes Bürgermeister Dr. Hans Günther Oberlack (FDP) für die Idee aus Reinickendorf, den Durchgangsverkehr durch das Berliner Waldseeviertel mit Straßensperrungen auf der Landesgrenze zu unterbinden.

"Ich finde es peinlich, dass im 30. Jahr der deutschen Wiedervereinigung eine solche Diskussion geführt wird und Sperren zur Verhinderung des Verkehrs zwischen Berlin und Brandenburg aufgestellt werden sollen", heißt es in einer Stellungnahme vom Freitag.

Die Gemeinde habe die Verkehrsbehörde in Oberhavel informiert und ihr alle, den Fall betreffenden Unterlagen zukommen lassen. "Vor der Einziehung einer Straße müssen Alternativvorschläge besprochen werden. Wir stehen für konstruktive Gespräche mit unseren Nachbarn zur Verfügung", sagt Oberlack. Einseitige Schritte lehnt er ab. "Mit der Etablierung des Kiezbusses haben wir den Nahverkehr deutlich gestärkt. Wir verfolgen damit die Absicht, den Autoverkehr zu reduzieren", so der Bürgermeister. Der Kiezbus fährt von Schildow aus durch Glienicke zum S-Bahnhof Frohnau. Die Kosten für den Testbetrieb zahlt Glienicke.

Der Bürgermeister will sich weiterhin mit der Reinickendorfer Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) regelmäßig austauschen. Er begrüßt es zudem, dass das Thema bei der nächsten Gemeindevertretersitzung diskutiert wird.

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