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Kontaktverbot
Polizei schickt Oranienburger Jugendliche nach Hause

Polizei und Ordnungsbehörden setzen die sogenannte Eindämmungsverordnung im Landkreis Oberhavel weiterhin durch (Symbolfoto).
Polizei und Ordnungsbehörden setzen die sogenannte Eindämmungsverordnung im Landkreis Oberhavel weiterhin durch (Symbolfoto). © Foto: dpa
Tilman Trebs / 26.03.2020, 11:59 Uhr - Aktualisiert 26.03.2020, 13:05
Oberhavel (MOZ) Polizei und Ordnungsbehörden kontrollieren weiter das seit Montag geltende Kontaktverbot. Die festgestellten Verstöße nehmen aber weiter von Tag zu Tag ab.

"Wir haben schon den Eindruck, dass sich die Menschen daran halten. Es ist ja auch in ihrem eigenen Interesse", sagte Polizeisprecherin Ariane Feierbach. "Schließlich geht es darum, Infektionen mit dem Coronavirus zu vermeiden. Landrat Ludger Weskamp hatte bereits am Mittwoch das zunehmende Verantwortungsbewusstsein der Oberhaveler gelobt. "Die Menschen in Oberhavel verhalten sich sehr einsichtig und vernünftig. Das ist ein gutes Zeichen und macht Mut, dass uns der Kraftakt zur Eindämmung des Coronavirus, bei dem wir voraussichtlich noch ein ganzes Stück durchhalten müssen, gemeinsam gelingen wird."

Dennoch wurden auch am Mittwoch wieder kleinere Menschenansammlungen aufgelöst. Vor allem in Oranienburg wurden jugendliche Grüppchen nach Hause geschickt, die sich unter anderem an der Berliner Straße, an der Klagenfurter Straße und an der Adolf-Dechert-Straße getroffen hatten. Diese bestanden jeweils aus drei bis sechs Personen.

Die Vertreter der örtlichen Krisenstäbe kündigten bei ihrem Treffen am Mittwoch in Oranienburg verstärkte Kontrollen der Ordnungsämter in den Städten und Gemeinden des Landkreises an.

Im Mühlenbecker Land zum Beispiel sollen die Kontrollen am Wochenende intensiviert werden. Das Ordnungsamt des Rathauses wurde dafür mit Kollegen aus anderen Abteilungen der Gemeindeverwaltung aufgestockt und wird zudem von den ausgebildeten Sicherheitspartnern unterstützt, teilte Rathaussprecherin Rita Ehrlich am Donnerstag mit."Wir möchten die Bürger ansprechen und sensibilisieren. Nötigenfalls sprechen wir auch Ermahnungen aus", erklärte Ordnungsamtsleiterin Angela Müller. "Bei Unbelehrbarkeit kann es jedoch auch zur Anzeige kommen."

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