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Tobias Völkel wagt Neustart beim SV Altlüdersdorf

Wechsel innerhalb der Brandenburgliga: Tobias Völkel ist zurück in Oberhavel.
Wechsel innerhalb der Brandenburgliga: Tobias Völkel ist zurück in Oberhavel. © Foto: Steffen Kretschmer
Steffen Kretschmer / 24.06.2020, 09:41 Uhr - Aktualisiert 24.06.2020, 10:14
Altlüdersdorf (MOZ) Nach zwei Jahren beim MSV Neuruppin ist Tobias Völkel zurück in Oberhavel. Der 23-Jährige wird sich dem Fußball-Brandenburgligisten SV Altlüdersdorf anschließen. Dort trifft er auf Trainer Hans Oerwtig, unter dem er bereits beim Oranienburger FC Eintracht spielte.

Seinen Abschied aus Neuruppin bezeichnet Völkel als "unvorhersehbar", auch wenn in den zurückliegenden Monaten für ihn nicht mehr alles wie gewünscht lief. "Im ersten Jahr bin ich sehr gut mit Trainer Henry Bloch zurecht gekommen. In der zweiten Saison hat er aber nicht mehr so sehr auf mich gebaut und ich bin oft erst von der Bank aus ins Spiel gekommen", so Völkel. "Das ist aber nicht mein Anspruch."

Es folgten Gespräche mit Coach Henry Bloch. "Er hat mir dann gesagt, dass alles an mir selbst liegt." Das Ende beim MSV habe trotz des auslaufenden Vertrages zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht im Raum gestanden. "Bis Abteilungsleiter Stefan Prüfer zu mir kam, um mir mitzuteilen, dass sie mir meine Entscheidung erleichtern wollen", sagt Tobias Völkel.

Bereits länger im Austausch

Der Kontakt zum Brandenburgliga-Konkurrenten SV Altlüdersdorf bestand dort allerdings schon längst. Bereits im Winter hatte sich der Verein aus Oberhavel mit  dem Mittelfeldspieler in Verbindung gesetzt. Damals unter anderem beim Oberhavel-Hallenmasters in der MBS-Arena.

Ein Wechsel  im Winter stand allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht zur Debatte. Der Transfer zum SV Altlüdersdorf nahm erst Konturen an, "als sich Hans Oertwig bei mir meldete und mir von seinen Plänen berichtete. Zu ihm ist mein Kontakt nie abgerissen. Lange überlegen musste ich deshalb nicht".

Und spätestens, als die Zwillingsbrüder Alexander und Florian Riehl ihren Verbleib beim SVA vor einigen Wochen verkündeten, war auch die Entscheidung von Tobias Völkel gefallen. "Für mich ist es enorm wichtig, dass sie bleiben. Ich kenne beide aus Neuruppin und habe sehr oft mit ihnen telefoniert. Zudem kommt Alex wie ich aus Velten."

Im Mittelfeld zu Hause

In der abgebrochenen Brandenburgliga-Saison belegte der SV Altlüdersdorf Platz vier. Ist das zu wiederholen? Völkel verweist darauf, dass noch einige Spieler den Kader verlassen und einige hinzukommen werden. "Wir werden sehen müssen, wie wir zurechtkommen werden. Ich bin mir aber sicher, dass wir eine ordentliche Rolle spielen können." Mit langen Anlaufschwierigkeiten rechnet er ohnehin nicht. "Hans Oertwig weiß, wen er holt", so Völkel, der sich im Altlüdersdorfer Aufgebot im offensiven Mittelfeld sieht. "Ob das dann zentral oder auf außen sein wird, ist egal."

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