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Kultur
Plätze für Granseer Sommertheater dieses Jahr streng limitiert

Szene aus der Aufführung vom "Theater 89" in Gransee vergangenes Jahr. Wer für dieses Jahr Tickets will, sollte sich sputen. Die Anzahl ist streng limitiert – aufgrund der einzuhaltenden Abstandsregeln.
Szene aus der Aufführung vom "Theater 89" in Gransee vergangenes Jahr. Wer für dieses Jahr Tickets will, sollte sich sputen. Die Anzahl ist streng limitiert – aufgrund der einzuhaltenden Abstandsregeln. © Foto: Wolfgang Gumprich
GZ / 30.06.2020, 07:45 Uhr
Gransee Das Sommertheater der Arbeitsgemeinschaft "Städte mit Historischen Stadtkernen" findet auch in diesem Jahr wieder in Gransee statt. Für den Auftritt des Theaters 89 im Klosterhof, das am Freitag, 14. August, das Stück "Der zerbrochene Krug"  von Heinrich von Kleist spielen wird, wurde die Zahl der Plätze aufgrund der Corona-Abstandregeln streng limitiert.

Maximal 80 Tickets werden zu haben sein. Die Karten können ausschließlich im Vorverkauf für zehn Euro (ab 18 Jahren) erworben werden. Besucher unter 18 Jahren sind mit anzumelden, diese erhalten eine Freikarte. Eine Abendkasse gibt es nicht. Seit Montag sind die Karten in der Amtsverwaltung, Abteilung Kommunikation/Kommunales, Baustraße 56 zu den Öffnungszeiten erhältlich. Jeder Besucher muss beim Kartenkauf Namen, Anschrift und Telefonnummer hinterlassen, um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten Cvvid-19 Falles unter Gästen zu ermöglichen.

Theater 89 zu Gast

Das Stück "Der zerbrochene Krug" von Heinrich von Kleist ist die Fortsetzung Fortsetzung der Serie von Inszenierungen mit tragikomischen Verquickungen von Öffentlichem und Privatem im bürgerlichen Zusammenleben der Theatergruppe Theater 89. Die Handlung spielt in einem niederländischen Dorfe bei Utrecht. Dorfrichter Adam muss über eine Tat zu Gericht sitzen, die er selbst begangen hat. Im Mittelpunkt der um 1685 in der Gerichtsstube spielenden Verhandlungen steht ein zerbrochner Krug, welcher der Frau Marthe Rull gehört. Sie beschuldigt Ruprecht, den Verlobten ihrer Tochter Eve, am vorherigen Abend den Krug in ihrem Haus zerstört zu haben.

Am Sonntag, 30. August, 16 Uhr treten in der Hospitalkapelle im Rahmen der Konzertreihe "Noten neu verortet – Kammerakademie findet Stadt" erstmals Musiker der Kammerakademie Potsdam auf. Die Konzertreihe wird von der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen organisiert. Gespielt werden folgende Stücke: Wolfgang Amadeus Mozart: Flötenquartett Nr. 1 D-Dur, Anton Arenski: Streichquartett Nr. 2 a-Moll und

Ferdinand Ries: Flötenquartett C-Dur. Der Verschönerungsverein bietet Kaffee und Kuchen zum Verkauf. Karten kosten 15 beziehungsweise fünf Euro. Aufgrund der einzuhaltenden Abstände werden maximal 20 Karten verkauft. Sollte aufgrund des Wetters ein Auftritt im Freien möglich sein, können weitere Karten kurz vor Beginn der Veranstaltung erworben werden (insgesamt maximal 40 Karten). Ab Ende Juli sind die Tickets in der Amtsverwaltung zu haben.

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