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Teilnehmer stehen fest

Der Gastgeber ist auch Titelverteidiger: Der FC 98 Hennigsdorf gewann am 26. Dezember vergangenen Jahres die 38. Auflage des Weihnachtsturniers in der Stadtsporthalle.
Der Gastgeber ist auch Titelverteidiger: Der FC 98 Hennigsdorf gewann am 26. Dezember vergangenen Jahres die 38. Auflage des Weihnachtsturniers in der Stadtsporthalle. © Foto: MZV
Stefan Zwahr / 23.11.2017, 16:57 Uhr - Aktualisiert 24.11.2017, 17:28
Hennigsdorf (MOZ) Das traditionsreichste Fußball-Hallenevent der Region kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Bei der 39.Auflage des Hennigsdorfer Weihnachtsturniers spielen am 26.Dezember nach vielen Jahren nur noch fünf Mannschaften um den Sieg - so, wie es die Initiatoren einst wollten.

"Zu DDR-Zeiten haben generell fünf Mannschaften teilgenommen", erinnert Cheforganisator Matthias Senger. "Irgendwann haben wir auf den Modus mit sechs Teams umgestellt, um ein klassisches Finale zu haben." Nachteil am Modus mit zwei Dreier-Gruppen sei gewesen, dass eine Niederlage in der Vorrunde fast schon das Aus bedeutete.

"Wenn du im Sechser-Modus das erste Spiel verlierst, bist du fast schon weg, da die anderen Mannschaften sich fast ins Halbfinale manipulieren können", begrüßte der damalige FC-98-Trainer Gerd Pröger im Dezember 2016 die Neuerung. Da spielten sogar acht Teams um den Sieg - was bei den Teilnehmern nicht ausschließlich auf Gegenliebe stieß. So bedauerte damals Oliver Richter, Trainer des TuS 1896 Sachsenhausen, die Änderung. "Es hat einen anderen Reiz, mal in einer Dreiergruppe zu spielen. Das war bei diesem Turnier ein Alleinstellungsmerkmal. Du kannst dich in keinem Spiel verstecken."

Nun kehren die Organisatoren zur Ursprungsvariante zurück. Senger: "Es gab schon unterschiedliche Meinungen im Verein. Letztlich waren wir uns aber einig und fühlen uns auch der Tradition verpflichtet."

Auch fast traditionell griffen die Hennigsdorfer über Jahre nicht in den Kampf um den Turniersieg ein. Dies änderte sich im vergangenen Jahr, wo im Endspiel ein 3:2-Erfolg gegen den Oranienburger FC Eintracht gelang. Der Brandenburgligist gehört auch in diesem Jahr dem Teilnehmerfeld an. Neben dem Gastgeber sind zudem Brandenburgligist TuS 1896 Sachsenhausen (Sieger von 2015) sowie die Landesligisten SC Oberhavel Velten und Blau-Weiss Hohen Neuendorf am Start.

"Ein tolles Starterfeld", findet Vereinspräsident Sebastian Klebauschke. Was ihm zudem gefällt: "Die Zuschauer sehen diese Teams nun im Modus ,Jeder gegen jeden'. Das sorgt in Anlehnung an unsere Tradition für einen ganz neuen Reiz." Der Funktionär räumt ein, dass es nie leicht war, sechs oder sogar acht Teams zu finden, die am zweiten Weihnachtsfeiertag ihre Spieler für ein Turnier zusammenbekommen. "Für viele Mannschaften ist das eine Herausforderung. Aber es ist klar: An diesem Termin werden wir nie rütteln."

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