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Niko Jose wechselt zurück nach Hennigsdorf

Nach nur einem halben Jahr hat Niko Jose (Foto) den Fußball-Brandenburgligisten TuS 1896 Sachsenhausen wieder verlassen.
Nach nur einem halben Jahr hat Niko Jose (Foto) den Fußball-Brandenburgligisten TuS 1896 Sachsenhausen wieder verlassen. © Foto: Nico Albrecht
Steffen Kretschmer / 08.01.2018, 06:29 Uhr
Hennigsdorf (HGA) Nach nur einem halben Jahr hat Niko Jose (Foto) den Fußball-Brandenburgligisten TuS 1896 Sachsenhausen wieder verlassen. "Es ist mir sehr schwer gefallen", sagt der Offensivspieler. "Ich hätte sehr gerne bis zum Sommer weitergemacht. Ich habe aber Trainer Oliver Richter mitgeteilt, dass es bei mir aus privaten und beruflichen Gründen nichts mehr wird. Ich gehe jetzt auch mit einem weinenden Auge, und es ist natürlich blöd, dass das jetzt im Winter passiert ist. Es kamen aber einfach mehrere Aspekte zusammen."

Zu diesen Aspekten zählt auch, dass es bei Niko Jose aktuell gesundheitlich nicht so ist, wie es eigentlich sein sollte. Kurz vor dem Saisonstart habe er sich einen Muskelfaserriss zugezogen, dann aber wohl wieder zu früh mit dem Fußball begonnen. "Ich habe damit acht Wochen zu tun gehabt."

Problematisch sei letztlich aber nicht die mittlerweile lange auskurierte Muskelverletzung, sondern viel mehr das Gefühl, nicht mehr in die gewünschte körperliche Verfassung zu kommen, um mithalten zu können. Niko Jose: "Ich habe das recht schnell gemerkt. Das zeigt mir, dass ich in Zukunft ruhig und vorsichtig sein muss. Bei verschiedenen Tests von Ärzten ist noch nichts herausgekommen. Aber selbst im Alltag, wenn ich beispielsweise drei, vier Etagen hochlaufe, bin ich richtig fertig. Und das kann nicht sein. Deshalb muss ich schauen, was gesundheitlich nicht stimmt."

Genau aus diesem Grund hat sich Jose erst einmal vom Fußball auf Landesebene verabschiedet. Wenn überhaupt, schaffe er es einmal in der Woche zum Training, weshalb er künftig für den FC 98 Hennigsdorf II in der Kreisliga auflaufen wird. Damit kehrt Jose zu dem Verein zurück, welchen er im Sommer in Richtung Sachsenhausen verlassen hatte.

Dafür, dass es mit einem Wechsel zum FC 98 klappte, ist er dem TuS sehr dankbar. Trainer Richter sei stets über alles informiert gewesen und habe großes Verständnis für die Entscheidung gehabt. "Mir wurden überhaupt keine Steine in den Weg gelegt. Dass bestätigt mich darin, dass, wenn man ehrlich miteinander spricht, man solche Sachen auch absolut fair lösen kann." Am Sonnabend stand Niko Jose für Hennigsdorf II beim Hallenturnier der Bötzower Eintracht auf dem Feld.

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