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Schule
Jugendliche sprechen offen über Rassismus

Sollte unterlassene Zivilcourage genauso bestraft werden, wie unterlassene Hilfeleistung? Über diese und andere Fragen haben Zehntklässler des Hennigsdorfer Puschkin-Gymnasiums zusammen mit Vertretern des Bündnisses Tolerantes Brandenburg am Montag diskutiert.
Sollte unterlassene Zivilcourage genauso bestraft werden, wie unterlassene Hilfeleistung? Über diese und andere Fragen haben Zehntklässler des Hennigsdorfer Puschkin-Gymnasiums zusammen mit Vertretern des Bündnisses Tolerantes Brandenburg am Montag diskutiert. © Foto: Wiebke Wollek
Wiebke Wollek / 18.06.2018, 18:09 Uhr
Hennigsdorf Das Puschkin-Gymnasium darf sich seit mittlerweile zwölf Jahren Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage nennen. Die Erinnerungen an die damalige Festveranstaltung mit dem heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (SPD) werden jedoch immer blasser.

Umso wichtiger ist es den Lehrern, das Thema Jahr für Jahr präsent zu halten. Dass dies durch diverse Projekte gelingt, hat ihnen die Anfrage des Kumulus-Vereins gezeigt, der die sogenannte B-Tour als Projektträger organisiert. Das Bündnis Tolerantes Brandenburg fördert die Rundreise durch das Land mit insgesamt 30 Stationen. Dazu gehören verschiedene Netzwerke, Bündnisse, Stadtparlamente und eben das Hennigsdorfer Gymnasium. Gemeinsam mit den Zehntklässlern  haben die Gäste am Montag in der Aula diskutiert und auch abgestimmt – zum Beispiel über die Frage, ob es übertrieben sei, das Wort Mohrenkopf nicht mehr sagen zu dürfen. Die Ergebnisse wurden dann mit denen einer Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes verglichen.

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