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Wassertourismus
Im Hafen entsteht eine kleine Marina

Mein Boot, mein Haus, mein Hund: Gandalf darf mit aufs Foto, wenn Theodor Randhagen einen Rundgang auf seiner Marina macht. Der Imbiss soll später den Namen Steg-Café erhalten.
Mein Boot, mein Haus, mein Hund: Gandalf darf mit aufs Foto, wenn Theodor Randhagen einen Rundgang auf seiner Marina macht. Der Imbiss soll später den Namen Steg-Café erhalten. © Foto: Roland Becker
Roland Becker / 17.08.2018, 16:05 Uhr
Hennigsdorf (MOZ) Die boomende Baubranche bekommt auch der Unternehmer Theodor Randhagen zu spüren. Eigentlich sollte seine Marina im Hennigsdorfer Hafen schon in diesem Jahr Gäste empfangen. Nun setzt er darauf, dass die Flexmarine im nächsten Frühjahr eröffnen kann – pünktlich zum Saisonstart 2019.

„Das ist hier doch der schönste Platz von Hennigsdorf, um am Wasser sitzen zu können.“ Leider hat Theodor Randhagen dazu bislang nur bedingt Zeit gehabt. Ihn beschäftigt, was einige Meter abseits von der Uferkante gerade – oder besser gesagt endlich – Tag für Tag wächst: die Flexmarine im Stadthafen.

Der zweiteilige Flachbau steht bereits, dieser Tage wird die Fassade mit Sandstein verkleidet. Derweil sind Handwerker dabei, im linken Gebäudeteil die Anschlüsse und Ausstattungen für Duschen, Toiletten sowie für Waschmaschine und Trockner zu installieren. Vis-à-vis wird dann das künftige Bistro namens Steg-Café eingerichtet. Was noch nicht zu sehen ist, ist das künftige kleine Büro. Damit wäre die Marina dann komplett.

Vor rund einem Jahrzehnt gab es große Pläne für Hennigsdorfs Hafen: Eine riesige Marina mit Mühle, Restaurants, diversen Übernachtungs- und Freizeitmöglichkeiten sollte entstehen. Doch das Projekt eines holländischen Investors kam nie über das Stadium hinaus, auf dem Papier zu existieren. Randhagen plante alles ein paar Nummern kleiner, mit dem Vorteil, dass dieses Projekt nun auch entsteht: „Das, was wir hier machen, ist ein vernünftiges Wachsen.“ Anders gesagt: Statt Luftschlösser zu bauen, setzt Randhagen realistische Vorhaben um.

Mit der Mini-Marina und der Steganlage für 44 Boote und Schiffe ist Randhagens Investitionsfreudigkeit noch längst nicht am Ende. Gleich gegenüber des Hafens soll eine kleine Feriensiedlung entstehen. Für das kommende Jahr plant der Firmenchef den Bau von vier Bungalows, in denen sich jeweils zwei Ferienwohnungen befinden. Auch aus diesem Grund möchte Randhagen in seinem Hafen nicht in erster Linie Dauerlieger haben. Seine Steganlagen sollen viel Platz für  Wasserwanderer bieten, die bei ihm essen, die Sanitäranlagen nutzen und übernachten. Dazu kommt noch die ideale Lage an zwei touristischen Radwegen: „Das ist für uns ein schönes Zubrot.“

Wenn ab 24. August letztmalig das Havelspektakel im Hafen stattfindet, hat Randhagen schon eine Folgeidee: „Mit Partner könnte ich ein Hafenfest oder einen maritimen Weihnachtsmarkt ausrichten.“

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