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Ermittlungserfolg
Verdächtiger nach Dachstuhlbrand ermittelt

Ruppiner Straße: Der Wiederaufbau des abgebrannten Daches schreitet voran.
Ruppiner Straße: Der Wiederaufbau des abgebrannten Daches schreitet voran. © Foto: MOZ/Marco Winkler
Marco Winkler / 11.01.2019, 19:30 Uhr
Kremmen (MOZ) Einen Erfolg können die Polizeibeamten im Fall des Dachstuhlbrandes in Kremmens Altstadt Ende Oktober verbuchen. Es konnte inzwischen ein Tatverdächtiger ermittelt werden, sagte Dörte Röhrs von der Polizeidirektion Nord auf Nachfrage dieser Zeitung.

Es soll sich laut Röhrs um einen 26-jährigen Mann handeln. Eine Bewertung der Staatsanwaltschaft steht noch aus. Staatsanwalt Torsten Sauer sagte, die Akte liege noch bei der Polizei. In ein bis zwei Monaten sollen die Ermittlungen abgeschlossen sein, erst danach könne die Staatsanwaltschaft den Fall bewerten. Zum Wohnort des Beschuldigten wollte er sich nicht äußern. Auch zu einem möglichen Motiv machte er keine Angaben. „Nach Rücksprache mit der Polizei kann ich sagen, dass wir noch nicht wissen, ob es sich bei der Tat um vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung handelt“, so Sauermann.

Der Dachstuhlbrand ereignete sich am 28. Oktober 2018. Mehrere Bewohner mussten ihre Häuser verlassen und sich Übernachtungsmöglichkeiten suchen. Rund 75 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarhäuser. Die Schadenshöhe wurde auf rund 800 000 Euro geschätzt.

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