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Sieben neue Leute
Zabelsdorfer Feuerwehr gerettet

Hoffnungszeichen: Feuerwehrchef Gerd Leege (2. v. l.) begrüßte sieben neue Feuerwehr-Anwärter in Zabelsdorf.
Hoffnungszeichen: Feuerwehrchef Gerd Leege (2. v. l.) begrüßte sieben neue Feuerwehr-Anwärter in Zabelsdorf. © Foto: Wolfgang Gumprich
Wolfgang Gumprich / 22.01.2019, 17:36 Uhr
Zabelsdorf Ein Dorf steht zusammen: Weil der Löschgruppe Zabelsdorf aufgrund von Mitgliedermangel das Aus drohte, haben sich gleich vier Frauen und drei Männer bereit erklärt, in der Feuerwehr ehrenamtlich mitzuwirken.

Bei der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe haben sich die Freiwillige als Anwärter vorgestellt. Somit bestünden berechtigte Hoffnungen für den Weiterbestand der Löschgruppe, stellte dazu Stadtbrandmeiser Gerd Leege fest, der für den erkrankten Löschgruppenführer Olaf Gericke die Bilanz für 2018 zog. Auch Ortsvorsteher Emil Beuth (SPD) ist erleichtert, dass sich soviele Freiwillige gefunden haben.

Schon fast ein wenig neidisch blicken die Löschgruppen der Stadt Zehdenick auf die Feuerwehr in Zabelsdorf: Denn nur dort gelang es den Kameraden, gleich sieben neue Anwärter auf einen Streich– darunter vier Frauen – für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr zu gewinnen. Somit bestünden berechtigte Hoffnungen für den Weiterbestand der Löschgruppe. Für den erkrankten Löschgruppenführer Olaf Gericke verlas Stadtbrandmeister Gerd Leege den Jahresbericht anlässlich der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe.

Sieben Einsätze absolvierten die Zabelsdorfer im vergangenen Jahr. Insgesamt zählt die Löschgruppe jetzt 20 Mitglieder, fünf gehören zur Alters- und Ehrenabteilung, die altersbedingt aus ihrer aktiven Zeit ausgeschieden sind.

Grüße und den Dank der Zehdenicker Stadtverordneten überbrachte der stellvertretende Bürgermeister Dirk Wendland. Er versicherte, dass die Stadt Zehdenick wieder alles tun werde, damit die Feuerwehren ihre Aufgaben fürs Gemeinwohl erfüllen könnten. Wendland wies darauf hin, dass das Gemeindehaus komplett umgebaut werde. „Wir rechnen mit einer großzügigen Förderung,“ sagte er und hofft, noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen zu können. Einen genauen Termin gibt es nicht.

„Die Feuerwehr im Dorf ist unbezahlbar“, lobte Ortsvorsteher Emil Beuth (SPD) seine Wehr, sie sei so etwas wie eine „Schutzglocke für die Menschen im Dorf“.

Für 20 Jahre treue Dienste in der Feuerwehr zeichnete der stellvertretende Bürgermeister Dirk Wendland Christoph Pickert aus. Stadtbrandmeister Gerd Leege beförderte Tino Freyer zum Hauptfeuerwehrmann.

Für bestandene Lehrgänge wurden Tino Freyer (Sprechfunk und Maschinist), Marcel Klips (Sprechfunk) und Karsten Eichler (Maschinist) ausgezeichnet. Die Anwärter in der Löschgruppe Zabelsdorf sind Nancy Freyer, Kristina Hartmann, Marcel Klips, Christopher Lau, Madleen Lau und Janett Rau.

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