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Rettungseinsatz
Drei Wohnungen nach Brand gesperrt

Schwarzer Rauch: Weshalb das Feuer in der Küche ausbrach, ist noch unklar.
Schwarzer Rauch: Weshalb das Feuer in der Küche ausbrach, ist noch unklar. © Foto: Julian Stähle
Roland Becker / 10.02.2019, 14:53 Uhr - Aktualisiert 10.02.2019, 15:50
Hennigsdorf (MOZ) Nach einem Feuer, das am Sonntagmorgen in einem Wohnblock in Hennigsdorf-Nord ausgebrochen war, sind drei Wohnungen vorerst unbewohnbar. Ernsthaft Verletzte mussten nicht beklagt werden.

Um 8.16 Uhr wurde die Leitstelle in Eberswalde davon unterrichtet, dass in der Hradecker Straße 16 ein Brand ausgebrochen sei. Nach Angaben der Polizei hatten Anwohner den Brand gemeldet. Die Hennigsdorfer Feuerwehr wurde daraufhin sofort alarmiert und darüber in Kenntnis gesetzt, dass eine Küche im ersten Stock in Brand geraten ist. Fotos zeigen, wie die Flammen aus dem Fenster schießen. Sechs Personen hatten sich auf ihren Balkon gerettet und riefen um Hilfe. Noch bevor der Brand bekämpft wurde, wurden die Bewohner mittels Drehleiter gerettet. Laut Einsatzleitstelle befand sich unter diesen geretteten Personen auch mindestens ein Kind.

Weitere 35 Mieter des Hauses, das der Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) gehört, mussten zumindest vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. In der Leitstelle hieß es, dass sieben Betroffene wegen leichter Rauchgasverletzungen vor Ort behandelt wurden. Ernsthafte Verletzungen habe niemand davongetragen.

Das Löschen des Brandes, bei dem ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnungen verhindert werden konnte, zog sich etwa zwei Stunden hin. Gegen 10.35 Uhr konnte die Hennigsdorfer Feuerwehr, die mit 21 Einsatzkräften vor Ort war, den Einsatz beenden. Für die vorrübergehend Evakuierten stellte die Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) einen Bus. Auch ein nahe gelegenes Bistro öffnete für die Betroffenen seine Türen.

Nachdem das Feuer gelöscht war, stellte sich heraus, dass insgesamt drei Wohnungen nicht mehr genutzt werden können. Die oberhalb des Brandortes ist laut Polizei wegen des hineingezogenen Rauches nicht bewohnbar. In der im Erdgeschoss darunter liegenden Wohnung haben die Löscharbeiten starke Wasserschäden verursacht. Den betroffenen Mietern sind Ersatzwohnungen angeboten worden, teilte die Polizei mit.

Bei zwei der drei Wohnungen ist es nach Auskunft der Einsatzleitstelle in Eberswalde nicht auszuschließen, dass die Mieter in den nächsten Tagen in ihre vier Wände zurückkehren können. Zum entstandenen Schaden liegen noch keine Angaben vor.

Zur Brandursache kann derzeit noch nichts Fundiertes gesagt werden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Es ist bereits der zweite Brand in einem Hennigsdorfer Wohnblock binnen acht Wochen. Am 14. Dezember war in der Stauffenbergstraße ein Feuer ausgebrochen, das von einer Grabkerze auf einem Balkon ausgegangen war. Auch damals wurde niemand ernsthaft verletzt.

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