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CDU-Wahlprogramm
Mehr Freiheit, mehr Sicherheit versprochen

Führt die Liste an: Hans-Jörg Pötsch
Führt die Liste an: Hans-Jörg Pötsch © Foto: xx
Roland Becker / 16.03.2019, 07:15 Uhr
Velten (MOZ) "Möglichst wenig Personal soll möglichst viel erreichen", lautet einer der Leitsprüche, mit denen Veltens CDU in den Wahlkampf zieht. Spitzenkandidat Hans-Jörg Pötsch (CDU) verabschiedet sich zudem für die nächste Legislaturperiode von der engen Zusammenarbeit in der Zählgemeinschaft mit SPD/Freie Wähler und Die Linke. Dazu äußert er: "Mittels unterschiedlicher Mehrheiten kann es bessere Entscheidungen geben. Daran werden wir uns in Zukunft halten."

Einsetzen wollen sich die Christdemokraten dafür, dass künftig die Eltern frei wählen dürfen, an welcher Grundschule ihr Kind unterrichtet werden soll. Daher sollen die Schulbezirke abgeschafft werden. Auch bei der Frage, in welcher Kita der Nachwuchs betreut werden soll, wünscht sich die Partei Wahlfreiheit. Für die Jugend will sich die CDU dafür stark machen, dass wieder eine Beachparty am Bernsteinsee stattfindet. Falsch parken sollte man dann allerdings nicht. Denn Pötsch & Co. fordern auch, dass das Ordnungsamt vermehrt außerhalb der Kerndienstzeit unterwegs ist. Gefordert wird zudem, dass die Polizei ihre Präsenz in Velten verstärkt. Dabei handelt es sich allerdings um einen Wunsch, der nicht per Stadtverordnetenbeschluss umgesetzt werden kann.

Damit Velten nicht zur Schlafstadt wird, möchten die Christdemokraten den Sport, das Vereinsleben und das bürgerschaftliche Engagement stärken. Wohl mit Blick auf die jüngst geführte Diskussion um den Ankauf einer maroden Ofenfabrik an der Kreisbahnstraße argumentiert Pötsch: "Kulturschutz bedeutet aber nicht, jede Ruine unter Denkmalschutz zu stellen und wieder aufzubauen." Unter dem Stichpunkt "Wohnen ist Lebensqualität" will sich die CDU angesichts knapper Mietwohnungen für die Stärkung der den stadteigenen Wohnungsbestand verwaltenden REG einsetzen und deren Portefeuielle weiter ausbauen. (rol)

Folgende Kandidaten werden in dieser Reihenfolge auf dem Stimmzettel zu finden sein: Hans-Jörg Pötsch, Marcel Ruffert, Eva Pawelski, Walter Krahn, Andreas Müller, Dr. Tobias Lagemann, Magdalena Gewies, Jens Otto, Annett Ruffert, Ute Starick, Peter Hintze und der parteilose Thomas Künzel.

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