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Bildung
Drei Kinder mehr pro Klasse

Kreativer Unterricht: An der Mühlenbecker Gesamtschule werden auch ungewöhnliche Materialien für den Unterricht eingesetzt.
Kreativer Unterricht: An der Mühlenbecker Gesamtschule werden auch ungewöhnliche Materialien für den Unterricht eingesetzt. © Foto: Gemeinde Mühlenbecker Land
Jürgen Liebezeit / 25.07.2019, 16:09 Uhr
Mühlenbeck (MOZ) Durch die einmalige Erhöhung der Klassenfrequenz an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Mühlenbeck können alle Erst- oder Zweitwünsche in der Region erfüllt werden. Das teilten das Staatliche Schulamt Neuruppin und der Landkreis am Donnerstag mit.

Für 1 815 Sechstklässler in Oberhavel steht jetzt der Wechsel auf eine weiterführende Schule an. Für etwa 60 Kinder war dies nicht möglich, heißt es in der Mitteilung. Das Schulamt hat dem Landkreis als Schulträger nun mitgeteilt, dass es die Klassengröße an der Gesamtschule in Mühlenbeck einmalig von 25 auf 28 Schülerinnen und Schüler in den sechs neuen siebten Klassen erhöhen möchte. Der Landkreis stimmt diesem Vorschlag zu. "Wir begrüßen die Entscheidung des Schulamtes. Mit der einmaligen Erhöhung der Klassengrößen kann den Wünschen der Kinder und Eltern entsprochen werden. Der Landkreis als Schulträger sowie das Schulamt werden die Gesamtschule bestmöglich unterstützen", teilte Kreis-Bildungsdezernentin Kerstin Niendorf mit ohne konkrete Details zu nennen.

Zusätzliche Klasse bei Hugo

Insbesondere die weiterführenden Schulen in Mühlenbeck und Birkenwerder sind den Angaben zufolge bei den künftigen Siebtklässlern so nachgefragt, dass in diesem Jahr auch Grundschüler aus Glienicke und Schildow nicht aufgenommen werden konnten. "Durch die Einrichtung einer zusätzlichen Klasse an der Dr.-Hugo-Rosenthal-Oberschule in Hohen Neuendorf und die Erhöhung der Klassenfrequenz in Mühlenbeck wird auf die Wünsche der Schülerinnen und Schüler aus Schönfließ, Glienicke und Schildow reagiert. Alle Schülerinnen und Schüler aus dieser Region, die sich gegen die Zuweisung gewendet haben, können nun entsprechend ihres Erst- beziehungsweise Zweitschulwunsches aufgenommen werden", sagt der Leiter des Staatlichen Schulamtes Neuruppin, Dietmar Menzel.

Planungskonferenz im Herbst

Im September lädt die Kreisverwaltung gemeinsam mit dem Neuruppiner Schulamt alle Schulträger sowie Schulleiterinnen und -leiter der weiterführenden Schulen zu einer Planungskonferenz ein. Ziel ist es, das Anwahlverhalten, den Elternwunsch, die Schülerbeförderung und regionale Besonderheiten in die Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung einfließen zu lassen.

Die CDU-Politikerin Nicole Walter-Mundt aus Oranienburg begrüßte die Entscheidung. "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg." Sie fordert weiterhin eine neue Gesamtschule für Velten, um die Engpässe im Südkreis in den Griff zu bekommen.

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