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Post am Bahnhof ab Montag für immer geschlossen

Aus und vorbei: Am 16. September verlässt die Post das Postgebäude am Oranienburger Bahnhof. Stattdessen soll in dem Gebäude ein Coworking Space eingerichtet werden. Die Pläne für ein Hotel sind vorerst vom Tisch.
Aus und vorbei: Am 16. September verlässt die Post das Postgebäude am Oranienburger Bahnhof. Stattdessen soll in dem Gebäude ein Coworking Space eingerichtet werden. Die Pläne für ein Hotel sind vorerst vom Tisch. © Foto: Antje Jusepeitis
Tilman Trebs / 11.09.2019, 15:14 Uhr
Oranienburg (MOZ) Die Tage der traditionsreichen Post am Oranienburger Bahnhof sind nun endgültig gezählt. Die Filiale wird am kommenden Montag, 16. September, zum letzten Mal bis 12 Uhr öffnen. Danach ist sie Geschichte.

Post- und Postbankkunden steht alternativ ab Mittwoch, 18. September, die neue Filiale in der Bernauer Straße 53 zur Verfügung, teilte die Postbank am Mittwoch mit. Das rund 230 Quadratmeter große Geschäft sei barrierefrei und für Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen sowie Menschen mit Rollatoren problemlos zu erreichen. Als Ansprechpartner stehen sieben Mitarbeiter zur Verfügung. Außerdem können Bankgeschäfte an entsprechenden Automaten erledigt werden, ebenso das Abheben von Bargeld. Geöffnet ist die neue Filiale werktags von 9 bis 18 Uhr und sonnabends von 9 bis 12 Uhr. Der Automatenbereich soll wieder an allen Tagen rund um die Uhr zugänglich sein.

Das alte Postgebäude hatte vor einigen Jahren der Berliner Immobilienunternehmer Lothar Stenzel gekauft, der auch das ehemalige jüdische Genesungsheim in Lehnitz saniert hat. Am Oranienburger Bahnhof schwebte Stenzel zunächst ein Hotel vor. Die Pläne hat er aber zunächst fallen gelassen. Stattdessen soll im Gebäude nun ein "Coworking Space" entstehen. Zu deutsch: Stenzel wird dort zeitweilig nutzbare Büroarbeitsplätze einrichten und diese an Freiberufler und Jungunternehmer vermieten, die mobil arbeiten und keine eigenen Firmenräume unterhalten. Die Post hätte Stenzel als Mieter gern noch behalten. Allerdings wurden sich der Konzern und der Grundeigentümer über die Konditionen nicht handelseinig.

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