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Per App zum Event

Mathias Koebbel und sein Chef John Milhardt (von links) wollen die neu App ihrer Firma demnächst in Rheinsberg vorstellen. Veranstalter und Eventpublikum sollen damit zusammengebracht werden.
Mathias Koebbel und sein Chef John Milhardt (von links) wollen die neu App ihrer Firma demnächst in Rheinsberg vorstellen. Veranstalter und Eventpublikum sollen damit zusammengebracht werden. © Foto: Matthias Henke
Matthias Henke / 10.10.2019, 08:45 Uhr
Gransee (MOZ) Mit einer neuen App will die Firma Kijara demnächst durchstarten. Die sitzt zwar in Norddeutschland, die Macher dahinter stammen aber zum Teil aus der hiesigen Region.

Geschäftsführer John Milhardt etwa wuchs bei Gransee auf, bevor es ihn vor vielen Jahren zwecks Ausbildung in Richtung Küste verschlug.  Seit kurzem ist auch der Schönermarker Mathias Koebbel fest an Bord, Im Dorf unter anderem durch sein Engagement bis Mai dieses Jahres im Gemeinderat bekannt.

John Milhardt war als Boxpromotor tätig, als die Idee entstand, eine Kommunikationsplattform für die Faustkämpfer ins Leben zu rufen. "Für Leute, die in der Szene noch keinen Namen haben, gestaltet sich die Sponsorensuche schwierig", erläutert Milhardt die Gedanken, die dahinter stehen. Und tatsächlich sei der Boxverband GBA (German Boxing Association) nun als Sponsor dabei und werde wohl helfen, einige Türen zu öffnen.

Weitere Programme

Die App "DrumEvent", die die Firma nun präsentieren will, verstehe sich aber mitnichten als Vernetzung für Faustkämpfer.  Vielmehr sollen Nutzer jeglicher Couleur die Möglichkeit erhalten, Veranstaltungen zu erstellen und daran Interessierten die Möglichkeit bieten, Tickets für diese Events zu erstehen – einfach und papierlos per Smartphone. Explizit wolle man dabei Organisatoren kleinerer Events ansprechen, denen die Kosten auf etablierten Portalen zu hoch sein. Aber auch private Feiern ließen sich so organisieren.

In der Pipeline seien weitere Apps wie etwa ein virtueller Marktplatz für Dinge aller Art sowie eine Plattform, auf der regionale Unternehmen und Dienstleister und Endverbraucher zusammenfinden sollen. Es soll ferner die Möglichkeit bestehen, alles über eine eigene Socialmedia-App zu vernetzen. Das Startup sieht sich auf Wachstumskurs. Habe man vor einem Jahr noch auf ein Team von 20 Leuten setzen können, seien es mittlerweile 100, so Milhardt, der von Hause aus eigentlich kein IT-Freak ist.  Zuerst absolvierte er eine handwerkliche Ausbildung, bildete sich aber Anfang der 2000er in Sachen Cashbacksysteme und Management weiter. Über die Boxpromotion zur eigenen App kam das eins zum anderen. "Ich kann mir einfach alles vorstellen", sagt Milhardt.

Deutschlandweit unterwegs

Mathias Koebbel indes war bis vor kurzem noch in einem Granseer Autohaus anzutreffen. Fast ein Jahr unterstützte er Milhardts Projekt nebenbei, ist nun aber voll eingestiegen. "Ich bin dafür verantwortlich, die GBA ins Boot zu holen, Promoter anzusprechen und bin dafür deutschlandweit unterwegs", beschreibt er seine Tätigkeit.

"Er macht sich viel zu klein", sagt John Milhardt, als er die Selbstbeschreibung von Koebbel hört und lacht. Als Vertriebsdirektor der Kijara Management GmbH in spe sei er vielmehr das Bindeglied zwischen dem Produkt, sprich der App und der GBA.  "Man merkt, er hat Verkauf gelernt", lobt er.

Am 26. Oktober will die Firma im Maritim-Hafenhotel Rheinsberg eine sogenannte Kickoff-Party anlässlich der Präsentation der neuen App schmeißen. Auch wenn die Firma nicht vor Ort sitzt und ihre Angebote durchs weltweite Datennetz schwirren, lege man Wert, auf einen regionalen Bezug, sagt der Chef. Schließlich hätte er viel Unterstützung von Freunden und Familie erfahren, als er vor anderthalb Jahren mit dem App-Projekt begann.

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