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Fördermittel
Bauarbeiten im Alten Gymnasium können starten

Die KBI-Geschäftsführer Birgit Tornow-Wendland und Thomas Bethke können jetzt durchstarten. Die Fördermittel für die Sanierung des Alten Gymnasiums sind genehmigt.
Die KBI-Geschäftsführer Birgit Tornow-Wendland und Thomas Bethke können jetzt durchstarten. Die Fördermittel für die Sanierung des Alten Gymnasiums sind genehmigt. © Foto: Roland Becker
Roland Becker / 10.01.2020, 12:36 Uhr
Hennigsdorf (MOZ) Für Hennigsdorfs Altes Gymnasium ist der Weg frei, als Kreativwerk ein mit modernsten Mitteln ausgestatteter Ort innovativer Arbeit zu werden. Das Land hat gut zehn Millionen Euro Förderung zur Verfügung gestellt, um das Gebäude zum Gründerinnen- und Gewerbezentrum umzubauen. Der Bescheid sei nach Weihnachten eingetroffen, hieß es am Freitag aus dem Rathaus. Mit weiteren fünf Millionen Euro, die die Stadt dazugibt, ist der Ausbau des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes damit gesichert.

Bereits in den nächsten Monaten werden die Arbeiten beginnen. Laut  Bürgermeister Thomas Günther (SPD) wurden die Planungsleistungen bereits europaweit ausgeschrieben. Bis Jahresende sollen alle Aufträge vergeben sein. Birgit Tornow-Wendland, Geschäftsführerin der das Projekt verantwortenden städtischen KBI-Gesellschaft, kündigte an, dass im ersten Quartal Baumfällarbeiten erfolgen, die für die Einrichtung der Baustelle nötig seien. Außerdem sollen im zweiten Halbjahr im Inneren des Gebäudes Entkernungsarbeiten stattfinden. Dazu zählt unter anderem der Rückbau von nicht denkmalgeschützten Wänden. 2021 werden sich dann die Gewerke die Klinke in die Hand geben. Ziel sei es, das Alte Gymnasium Ende 2022 als Kreativwerk zu eröffnen.

"In dem historischen Gebäude werden Kreativität und Biotechnologie aufeinandertreffen", umreißt Tornow-Wendland das Ziel. Gewerbetreibende, Freiberufler und Biotech-Firmen sollen hier ideale Arbeitsbedingungen vorfinden. Unternehmer können sowohl auf Dauer als auch zeitlich begrenzt Räume und Arbeitsplätze mieten. Dazu steht allen modernste Medientechnik wie etwa 3D-Drucker zur Verfügung. Tornow-Wendland erläutert den Vorteil: "Man kann sich fürs Nutzen dieser Technik Zeit kaufen und muss sie nicht selbst teuer beschaffen."

Das Gebäude wurde 1926 als Hennigsdorfs erstes Gymnasium eröffnet. Ende der 1990er-Jahre endete die Ära als Schule.

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