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Neuer Rektor
Sebastian Mrosek leitet die Albert-Schweitzer-Oberschule

Die Albert-Schweitzer-Oberschule hat wieder einen Rektor.
Die Albert-Schweitzer-Oberschule hat wieder einen Rektor. © Foto: Judith Ziehm-Degner
Roland Becker / 13.01.2020, 18:58 Uhr
Hennigsdorf (MOZ) Seit 6. Januar hat die Hennigdorfer Albert-Schweitzer-Oberschule wieder einen Rektor. "Ich bin ein 1422-Nord-Kind", stellte sich Sebastian Mrosek am Telefon vor. Mit dem Hinweis auf die DDR-Postleitzahl wollte er darauf verweisen, dass er im Hennigsdorfer DDR-Neubauviertel Nord aufgewachsen und zur Schule gegangen ist.

Der 35-Jährige verließ seine Heimatstadt nur zum Studium. An der Martin-Luther-Universität in Halle/Saale hat er sein Lehramtsstudium in den Fächern Sport und Englisch begonnen. "Ich wollte aber immer nach Potsdam wechseln. Und irgendwann habe ich meinen Willen bekommen", blickt er zurück. Nach dem ersten Staatsexamen absolvierte er das Referendariat am Goethe-Gymnasium in Nauen. Seine erste Stelle als Lehrer bekam er an der Käthe-Kollwitz-Gesamt-schule in Mühlenbeck. Vor ein-einhalb Jahren bewarb sich Mrosek auf eine Stelle beim Staatlichen Schulamt in Neuruppin. "Ich habe Kurse gegeben, mit denen Seiten- und Quereinsteiger ausgebildet wurden." Als die Rektorenstelle an der Albert-Schweitzer-Oberschule durch den Weggang von Yvonne Walthenberger vakant wurde, schnupperte er bereits ein wenig in diese Bildungseinrichtung hinein. "Ab Januar 2019 habe ich den amtierenden Rektor, Michael Hoff, wöchentlich ein paar Stunden unterstützt und dadurch die Schule kennengelernt", erzählt der nunmehrige Rektor. Weil ihm die Schule und deren Arbeit gefiel, habe er darauf gewartet, dass die Leitungsstelle ausgeschrieben wird. "Das Ende vom Lied sitzt jetzt hier am Telefon", scherzt er.

Wichtig ist ihm nicht nur, dass er vor allem die Stadt, sondern auch die Schule bereits kannte. Mrosek verweist darauf, dass er während des Studiums als Vertriebsmitarbeiter tätig war. Er verkaufte Handyverträge und arbeitete auch in der Fitnessbranche. "Da habe ich eine andere Welt und auch die Welt vieler Kinder kennengelernt", schaut er auf diese Zeit zurück. Für ihn sei es wichtig, "nicht von der Schule zur Universität und wieder zur Schule" gegangen zu sein.

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