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Feuerwehr würde sich über mehr Frauen freuen

Gut gerüstet: Ihre unterschiedlichen Dienstanzüge präsentierten die Kameraden der Feuerwehr Hohen Neuendorf.
Gut gerüstet: Ihre unterschiedlichen Dienstanzüge präsentierten die Kameraden der Feuerwehr Hohen Neuendorf. © Foto: MZV/Sophie Schade
Sophie Schade / 19.06.2017, 05:30 Uhr
Hohen Neuendorf (OGA) "Als Ehrenämtler leisten wir einen ausgesprochen wichtigen Dienst für die Gemeinschaft", fasste Stefan Reichel, Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Hohen Neuendorf, die Arbeit seiner Truppe zusammen. Mit einem Tag der offenen Tür gewährten die Kameraden den zahlreichen Besuchern am Sonnabend einen Blick hinter die Kulissen und warben damit auch um neue Mitglieder.

Dabei ist der Löschzug der Kernstadt personell durchaus ganz gut aufgestellt und zählt insgesamt 86 Kameraden, davon 48 aktive Einsatzkräfte. "Die bisher eingehenden Notfälle konnten wir gut bewältigen", so Reichel. Damit das aber auch so bleibt, müsse kontinuierlich Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden, um genügend Nachwuchs in die Mannschaft zu integrieren und auszubilden. "Es ist nicht einfach, den rasanten Zuzug in die Stadt auszugleichen und dafür zu sorgen, dass unser Löschzug proportional mitwächst", beschreibt Reichel die aktuellen Herausforderungen.

Die starke Besetzung der Jugendwehr stimmt ihn jedoch optimistisch. "Wir sind ein heterogenes Völkchen und nehmen erst einmal jeden auf, der helfen kann und möchte - unabhängig von Herkunft, Religion oder Geschlecht."

Vor allem an Frauen mangelt es bei der Feuerwehr Hohen Neuendorf. Zu den aktiven Mitgliedern zählen lediglich fünf Damen. Dabei würden sie mit ihren Qualitäten die Arbeit des Löschzuges enorm bereichern, findet Stefan Reichel. Vielleicht war die "Modenschau", die Teil des Programms am Tag der offenen Tür war, ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Kameraden präsentierten die verschiedenen Bestandteile der Uniform und wurden dabei vom Publikum genauestens beäugt. Vor allem der Rauch- und Chemikalienschutzanzug, dessen Träger nun ein wenig wie ein Astronaut aussah, faszinierte die Zuschauer.

Gleichzeitig war der Tag der offenen Tür ein Mitmachtag. So durften Groß und Klein einmal im neuen Löschfahrzeug der Hohen Neuendorfer sitzen oder auch die Instrumente des Musikzuges ausprobieren. Parallel fand außerdem die traditionelle Blutspendenaktion des Deutschen Roten Kreuzes statt.

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