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Tierheim
Europaweite Spendenaktion: 23,3 Tonnen Futter für Tierschutzverein

Ellen Schütze, Vorsitzende des Tierschutzvereins Oberhavel, freut sich über die Spende.
Ellen Schütze, Vorsitzende des Tierschutzvereins Oberhavel, freut sich über die Spende. © Foto: Tilman Trebs
Burkhard Keeve / 29.12.2017, 18:15 Uhr
Oberhavel (OGA) Große Freude im Tierheim Tornow. Über eine europaweite Spendenaktion im Internet erhält der Tierschutzverein Oberhavel für seine Schützlinge 23,3 Tonnen Futter.

Hinzu kommt ein Zuschuss in Höhe von rund 2000 Euro. Ein schöneres Geschenk konnten die Spender dem Verein zur Jahreswende nicht machen. "Das ist wirklich toll", freut sich die Vorsitzende des Tierschutzvereins Ellen Schütze. "Das nimmt uns einen Teil unserer große Last." Im Monat gibt der Verein für seine aktuell 80 Katzen und 35Hunde gut 2000Euro für Futter aus. Rund 1800 Kilogramm Tiernahrung werden in Tornow monatlich benötigt. Mitte bis Ende Januar erwartet Ellen Schütze die immense Lieferung von mehr als 23 Tonnen Katzen- und Hundefutter. Dafür müssen wir noch ein bisschen aufräumen und Platz im Futtercontainer schaffen", sagt Ellen Schütze. Um die Lkw-Ladung Tiernahrung abladen zu können, benötigt der Verein "noch ein paar starke Hände", so Schütze.Bei der ersten Spendenaktion dieser Art überhaupt waren 30Vereine aus elf Ländern ausgewählt worden. 15 Teilnehmer hatte der Initiator - die Futter-Spendenplattform von tierschutz-shop.de ausgesucht, 15Vereine konnten sich über eine Internetabstimmung bewerben. Aus Deutschland kamen insgesamt vier Vereine in den Spendenmarathon - unter anderem der Tierschutzverein Oberhavel. Insgesamt sind bei der Aktion exakt 30923 Pakete mit Spenden gepackt worden. Das entspricht einer Gesamtmenge von 700 Tonnen, die auf 30 Lastwagen passen und an die 30 teilnehmende Vereine aufgeteilt und geliefert werden. Zusätzlich wurden rund 66500 Euro gespendet.

Trotz aller Freude über die Nachricht, die den Tierschutzverein Oberhavel kurz vor Weihnachten erreichte, appelliert Ellen Schütze, die Vierbeiner auch über Silvester nicht zu vergessen. Hundeohren seien besonders empfindlich. Die Tiere sollten unbedingt im Haus sein oder angeleint sein, "sonst erschrecken sie sich und rennen weg", so Ellen Schütze.

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