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Unfall
Ehemaliger Trainer Klaus-Dieter Teetz gestorben

Klaus-Dieter Teetz ist tot.
Klaus-Dieter Teetz ist tot. © Foto: Arne Färber
Steffen Kretschmar / 04.02.2018, 21:09 Uhr
Wensickendorf (MOZ) Diese Nachricht schockte am vergangenen Wochenende die Fußball-Gemeinde im Landkreis Oberhavel. In der Nacht zum Sonnabend ist Klaus-Dieter Teetz an den Folgen eines Unfalls im eigenen Haus gestorben. Der Polizist war viele Jahre lang als Trainer in der Region tätig. So hatte Teetz unter anderem Mannschaften aus Falkenthal, Grüneberg, Oranienburg, Zehlendorf, Friedrichsthal und Zühlsdorf betreut. Nun trauern die Kicker um ihren ehemaligen Coach. Vor allem im Internet drücken sie nach dem Tod ihr Mitgefühl aus. Auch mit etwas Abstand kann Mario Böhme noch überhaupt nicht fassen, dass einer seiner langjährigen Weggefährten nicht mehr da sein soll. „Ich kannte Klaus-Dieter Teetz (Foto) mindestens seit 20 Jahren. Schon lange, bevor er in unserem Verein tätig war“, sagt der Funktionär der SG Zühlsdorf. Kein Wunder also, dass es ihm in den vergangenen Stunden „überhaupt nicht gut“ erging. Der langjährige Fußball-Trainer Klaus-Dieter Teetz war nach einem Unfall in seinem Haus in der Nacht zu Sonnabend gestorben. „Unfassbar“, findet das Böhme. „Sein Tod war ja nicht altersbedingt. Klaus-Dieter war Mitte 50. Er starb leider viel zu früh.“

Im Landkreis Oberhavel hatte Teetz unter anderem beim Oranienburger FC Eintracht, FC Falkenthaler Füchse, Post SV Zehlendorf, SV Friedrichsthal, der SG Zühlsdorf und Fortuna Grüneberg an der Seitenlinie gestanden – er war bekannt. Genau aus diesem Grund gibt es in den sozialen Netzwerken zahlreiche Beileidsbekundungen und Trauer-Nachrichten.

Mario Böhme überlegt nun, mit ehemaligen Weggefährten von Klaus-Dieter Teetz eine Sportveranstaltung auf die Beine zu stellen, um Abschied zu nehmen und die Hinterbliebenen zu unterstützen. Dass diese erst einmal jedoch Zeit benötigen, ist ihm klar. Deshalb sei alles bisher nur „lose angedacht“, sagt Mario Böhme. „Vielleicht gelingt es uns irgendwann, ein Turnier mit den Teams zu organisieren, mit welchen er als Trainer gearbeitet hat.“

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