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50 000 Euro für Wegeverbesserung eingeplant

Radtourismus
Kleeblattrouten sollen attraktiver werden

Der Radfernweg Berlin-Kopenhagen ist beliebt bei Touristen. Auf den Nebenrouten sieht das schon anders.
Der Radfernweg Berlin-Kopenhagen ist beliebt bei Touristen. Auf den Nebenrouten sieht das schon anders. © Foto: MOZ/Thomas Pilz
Martin Risken / 12.02.2018, 22:18 Uhr
Zehdenick (MOZ) Der Radfernweg Berlin-Kopenhagen ist eine Erfolgsstory. Tausende Fahrradtouristen sind jedes Jahr auf ihm unterwegs. Doch bislang ist es kaum gelungen, die Fahrradtouristen für ein oder mehrere Tage in der Region zu halten. Dafür entwickelte die Stadtverwaltung Zehdenick schon vor Jahren die sogenannten Kleeblattrouten. Richtig gut angenommen werden sie bislang aber nicht, sie sind eher ein Geheimtipp. Im Vergleich zum gut ausgebauten Radfernweg haben die Routen einen entscheidenden Nachteil: Sie folgen vorhandenen Wegen, führen über mehr oder wenig gut ausgebaute Straßen oder zum Teil auch durch unwegsames Gelände, weshalb bei Radtouristen schon schnell Frust aufkommen kann, wenn sie mit ihrem Vorderreifen im tiefen Sand stecken bleiben.

Dass es sich lohnt, den Routen rund um Zehdenick zu folgen, davon zeugt eine Fleißarbeit der CDU-Stadtverordnetenfraktion. Unter Leitung von Norbert Hasse fuhr sie jede der vier Routen ab. Eine Strecke ist ihnen dabei in Erinnerung geblieben: Die Verbindung zwischen Klein-Mutz und Bergsdorf. Ein völlig zugewachsener Feldweg. Es würde sich lohnen, diesen für Radfahrer besser befahrbar zu machen. 50 000 Euro sind dafür in den Stadthaushalt 2018 eingeplant worden. Die Stadtverwaltung will jetzt prüfen, was in diesem Jahr realisierbar ist.

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Egal Egal 13.02.2018 - 08:13:41

Lachhaft diese Unfähigkeit dieser hochbezahlten "Fachkräfte"

Die Knalltüten von der Stadtverwaltung, schaffen es nichtmal den Radweg Berlin - Kopenhagen in Ordnung zu halten. Wenn man zwischen Ampelkreuzung und Bahnhofstrasse unterwegs ist, fällt man fast aus dem Sattel, weil der Weg von Wurzeln extrem hochgedrückt wurde. Anstatt hier den Beleg hochzunehmen, die Bettung glatt zu ziehen und den Belag wieder zu legen, warten die Idioten garantiert so lange, bis sie eine grundhafte Sanierung draus machen können, das alle Anwohner wieder mitzahlen dürfen. Schade das keinen Pranger aufm Marktplatz mehr gibt. Da gehören die hin, die ganze Verwaltung.

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