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Ausbildungsmesse in Oranienburg kommt an

Ausbildungsmesse
Neues Youlab-Konzept bringt Ausstellerrekord

Viele zufriedene Gesichter gab es am Mittwoch auf Oberhavels größter Ausbildungsmesse "Youlab".
Viele zufriedene Gesichter gab es am Mittwoch auf Oberhavels größter Ausbildungsmesse "Youlab". © Foto: MOZ/Burkhard Keeve
Burkhard Keeve / 14.02.2018, 17:00 Uhr
Oranienburg (OGA) Oberhavels Ausbildungsmesse "Youlab" bleibt auf Erfolgskurs. Erstmals präsentierten sich am Mittwoch in Oranienburg deutlich mehr als 100 Aussteller, die zudem Platz in zwei Hallen fanden - auch das war neu.

"Das Konzept ist aufgegangen", zeigte sich Organisator Philipp Gall vom Regionalcenter der Industrie- und Handelskammer zufrieden. "Es war die richtige Entscheidung, sich auf zwei Hallen aufzuteilen." Die Zahl der Aussteller sei von 90 im vergangenen Jahr in einer Halle auf jetzt 111 angestiegen. "Das zeigt einerseits wie hoch die Akzeptanz für die Youlab mittlerweile ist, aber auch wie hoch der Handlungsdruck ist, gutes Fachpersonal zu bekommen", sagte Gall.

Die meisten Aussteller - vom Kleinstbetrieb bis zum Global Player - kamen aus Oberhavel. Aber auch Unternehmen aus Berlin und Brandenburg warben um Nachwuchs. Voraussetzung für die Messeteilnahme war, dass sie in der Region Stellen anboten. Viele hunderte Schüler, aber auch deren Eltern, nutzten das erweiterte Angebot im HBI-Forum und der MBS-Arena der Turm Erlebniscity. Um die Jugendlichen auch aus ferneren Schulen in die Hallen zu bekommen, wurden eigens wieder Busse eingesetzt. (Seite 2)

Oberhavel (bu) Mit einem kostenlosen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) will die Bundesregierung angesichts einer drohenden Klage der EU-Kommission für saubere Luft in deutschen Städten sorgen. Dieser Vorschlag löste auch in Oberhavel vor allem erst einmal Bedenken aus. "Ich bin sehr überrascht von dieser Idee", sagte am Mittwoch die Vorsitzende der Linken in Oberhavel, Stefanie Rose. Weil ihre Partei sich aber schon seit Jahren für kostenlosen Busverkehr in Oberhavel einsetzt, findet sie den Vorschlag "sympathisch, wenn dadurch mehr Menschen auf Busse und Bahnen umsteigen, der Autoverkehr abnimmt und die Luft sauberer wird", so Rose. Auch der soziale Aspekt, dass alle Leute kostenlos fahren könnten, gefällt der Linken-Chefin.

Klaus Peter Fischer, Geschäftsführer der Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) begrüßt die Idee eines kostenlosen ÖPNV generell, "aber das geht nicht von heute auf morgen". Es würden Ressourcen überdehnt, außerdem müsste vor allem die Finanzierung überdacht werden, sagte Fischer Mittwoch. Er freue sich aber, dass dieses Thema zum ersten Mal auf die politische Ebene gehoben wurde, weil "Mobilität zunehmend an ihre Grenzen stößt". (Seite X)

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