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Schulsport
Basketballer des Curie-Gymnasiums im Bundesfinale

Ungeschlagen zum Sieg beim Landesfinale: Die Acht- und Neuntklässler vom Marie-Curie-Gymnasium Hohen Neuendorf gewannen in Stahnsdorf und qualifizierten sich für das Bundesfinale.
Ungeschlagen zum Sieg beim Landesfinale: Die Acht- und Neuntklässler vom Marie-Curie-Gymnasium Hohen Neuendorf gewannen in Stahnsdorf und qualifizierten sich für das Bundesfinale. © Foto: Stefan Zwahr
Stefan Zwahr / 08.03.2018, 17:55 Uhr
Hohen Neuendorf Das Marie-Curie-Gymnasium ist auch in diesem Jahr beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ vertreten. Und wieder im Basketball. Ein Jahr nach den Jugendlichen der Wettkampfklasse II schafften nun die Acht- und Neuntklässler den Sprung ins große Finale. Dieses wird im April in Berlin ausgetragen.

„Wir freuen uns sehr doll“, sagt Kaan Saidoglu. Der 14-Jährige fungiert als Flügel- oder Aufbauspieler im Team der WK III, das sich am Mittwoch beim Landesfinale in Stahnsdorf durchsetzte. „Am Anfang hatten wir noch nicht ganz so viel Selbstvertrauen. Aber das hat sich entwickelt. Am Ende war unser Triumph verdient.“ In der Vorrunde gelangen bei 20-minütiger Spielzeit klare Siege gegen das Bülow-Gymnasium Stahnsdorf (20:4) und das Fischer-Gymnasium Schwarzheide (20:14). Nach dem 24:7 im Halbfinale gegen das Praetorius-Gymnasium Bernau ging es im Endspiel gegen die Voltaire-Gesamtschule Potsdam, die mit 15:10 bezwungen wurde.

„Was die Jungs gespielt haben, war gut. Sie haben alle Spiele hoch und gut gewonnen und dominierten auch das Finale“, bemerkte Les Mollinedo. Der Elftklässler fungierte als Trainer und Betreuer. Selbst als Basketballer in Hermsdorf aktiv, „gehe ich ab und zu mit, um Hinweise zu geben“. Diese nahm die Truppe an. Das Team ist mit etlichen Vereinsspielern aus Hermsdorf gespickt. Die Herausforderung sei es laut Mollinedo, aus der Ansammlung von guten Einzelspielern eine Mannschaft zu machen. Dies sei gelungen. „Uns kam entgegen, dass es schon einige andere Turniere gab. Da konnten wir zueinander finden. Auch die Woche in Lindow hat uns gut getan.“

An der Sportschule fand auch in diesem Jahr ein einwöchiges Trainingslager statt. „Dort wurden unmittelbar vor der Wettkampfsaison die Grundlagen gelegt“, berichtet Sportlehrerin Lisette Noack. Diese kündigte an, dass es nun immer freitags auch ein wöchentliches Training an der Schule geben wird, um gut vorbereitet nach Berlin fahren zu können. Dort ist, und das sei eine Umstellung, die Raumverteidigung verboten. „Unsere Spieler sind in technischer Hinsicht aber so gut, dass sie auch mit der Manndeckung klarkommen.“

Die Pädagogin, die auch als Schulsportberaterin fungiert, ist stolz auf ihre Schützlinge. „Ihr habt unsere Schule und die Stadt großartig vertreten“, sagte sie am Donnerstag im Beisein des Bürgermeisters. Steffen Apelt (CDU) gratulierte den jungen Sportlern zu ihrem Erfolg, überreichte ein kleines Präsent und wünschte für das Bundesfinale viel Erfolg.

Bei diesem treffen die Hohen Neuendorfer auf die anderen Landessieger aus Deutschland. Dort sollten die Schüler aus Sicht von Les Mollinedo das olympische Motto beherzigen. „Allein die Teilnahme ist schon ein riesiger Erfolg. Es wäre keine Schande, wenn wir am Ende 13. werden.“ Diese Platzierung hatte im vergangenen Jahr die Mannschaft der WK II erreicht. „Die Konkurrenz ist schon sehr stark. Aber wir werden alles probieren“, kündigt der coachende Schüler an. „Unser Ziel ist es, nicht Letzter zu werden“, so Kaan Saidoglu, der das Bundesfinale vor einem Jahr verpasst hatte. „Da sind wir im Landesfinale gescheitert. Nun ist die Vorfreude groß. In erster Linie wollen wir unseren Spaß haben.“ Der Hohen Neuendorfer spielt seit einem Jahr für Hermsdorf. „Basketball spiele ich aber schon länger. Eigentlich bin ich jeden Tag draußen am Freikorb.“ Dass viele seiner Curie-Teamkollegen im Verein spielen, sei ein Vorteil. Am Anfang sei es aber gar nicht so leicht gewesen, eine funktionierende Schul-Mannschaft zu formen. „Wir brauchten einfach Zeit. Aber es ist immer besser geworden. Der Erfolg gibt uns Recht.“

Für das Hohen Neuendorfer Gymnasium ist es bereits die vierte Teilnahme am Bundesfinale. Neben den jüngsten Erfolgen im Basketball hatte es im Landesmaßstab auch schon zwei Triumphe bei Tischtennis-Wettbewerben gegeben.

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