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Roboterwettbewerb
Siemensschüler überzeugen beim Robocup

Erfolgreiche Tüftler: Timo Schnelle, Elena Fehlberg und Jan-Niclas Rump (von links) bauten „Dobby“ (Mitte) in Gransee.
Erfolgreiche Tüftler: Timo Schnelle, Elena Fehlberg und Jan-Niclas Rump (von links) bauten „Dobby“ (Mitte) in Gransee. © Foto: Privat
Sandra Jütte / 12.03.2018, 19:01 Uhr - Aktualisiert 12.03.2018, 19:24
Gransee (MOZ) Harry-Potter-Fans verstehen unter „Dobby“ den kleinen Hauself der Familie Malfoy. Seit vergangenem September hat die Filmfigur aber einen elektronischen Namenspaten: Dobby, den Hausroboter.

Erfunden haben ihn drei Schüler, die an der Granseer Werner-von-Siemens-Oberschule in der Begabten-Förderung für Robotik sind. Mit ihrer neuesten Erfindung traten Elena Fehlberg, Timo Schnelle und Jan-Niclas Rump am vergangenen Wochenende beim Siemens-Robocup der Junioren 2018 in Berlin gegen vier weitere Mannschaften in der Kategorie „Open Stage“ an.

Dort wurde Dobby, der mittels eingebauter Kamera und intelligenter SoftwareFarben unterscheiden und sogar Sprechen kann, auf Herz und Nieren getestet, berichtet Informatiklehrer Jens Richter-Mendau, der die drei begleitete. Auf der Bühne musste der rollende Mülleimer mit den Staubwedel-Armen Arbeiten erledigen wie Aufräumen, Staubsaugen oder eine Cola-Dose bringen. Am Ende wurde Dobby – wie seinem Namenspaten im Film – mit einer Socke dann doch die Freiheit geschenkt. „Bei dem Wettbewerb geht es auch um Kreativität“, erklärt Richter-Mendau.

Neben einigen Fans gab es dafür von der Jury den zweiten Platz. Zwar hatte die Siemens-Schule es 2017 sogar aufs Siegertreppchen geschafft, aber „da dieses Mal zwischendrin die Software ausfiel, sind wir schon sehr froh“, betont der Informatiklehrer. Bereits zum sechsten Mal geht es damit auch weiter zum Junioren-Bundesentscheid, der dieses Jahr vom 26. bis 29. April in Magdeburg ausgetragen wird. Dort kämpfen die Schüler um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Kanada.

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