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NEB lässt in Wilhelmsruh Bäume fällen / Online-Petition läuft noch bis Ende des Monats

Nahverkehr
Erste Weichen für Heidekrautbahn

Sollten die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Deutsche Bahn, die sich nächste Woche zu einem regionalen Bahngipfel treffen, die Signale für die Reaktivierung der Strecke auf grün stellen, könnten die Bauarbeiten umgehend ausgeschrieben werden.
Sollten die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Deutsche Bahn, die sich nächste Woche zu einem regionalen Bahngipfel treffen, die Signale für die Reaktivierung der Strecke auf grün stellen, könnten die Bauarbeiten umgehend ausgeschrieben werden. © Foto: MOZ/Friedhelm Brennecke
Jürgen Liebezeit / 13.03.2018, 16:34 Uhr
Oberhavel (MOZ) Obwohl die Entscheidung, die Stammstrecke der Heidekrautbahn zu reaktivieren, noch nicht gefallen ist, lässt die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) bereits Teile der Trasse freiräumen.

Im Pankower Ortsteil Wilhelmsruh sind entlang des Mauerwegs zahlreiche Bäume gefällt worden. Dort soll in naher Zukunft die traditionsreiche Heidekrautbahn wieder rollen und am neu zubauenden Bahnhof halten . Die NEB will nach der Rodung die Trasse vermessen lassen, um den Planern konkrete Unterlagen zur Verfügung zu stellen, erklärte NEB_Sprecher Holger Reimann.

Sollten die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Deutsche Bahn, die sich nächste Woche zu einem regionalen Bahngipfel treffen, die Signale für die Reaktivierung der Strecke zwischen Schönwalde über Mühlenbeck, Schildow, Blankenfelde und Berlin-Gesundbrunnen auf grün stellen, könnten die Bauarbeiten dank der NEB-Vorbereitungen umgehend ausgeschrieben werden. Besprochen werden im Rahmen des Projektes "i2030" acht Korridore, für die Varianten untersucht werden. Davon könnte auch Oberhavel profitieren, denn zu den Korridoren zählen die Bereiche "Prignitz Express/Velten" und "Nordbahn/Heidekrautbahn". Einen Planfeststellungsbeschluss für den Bau eine Bahnhofs sowie einer neuen Trasse von Wilhelmsruh nach Schönholz gibt es bereits. Allerdings gilt der nur bis März 2021. In Oberhavel liegen die Gleise noch und können ertüchtigt werden. Bislang fehlt allerdings der Auftrag aus den Ländern Berlin und Brandenburg, die den länderübergreifenden Zugverkehr bestellen müssen.

Rückenwind bekommt die NEB auch von Bürgermeistern der Anliegergemeinden und der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft "Region Heidekrautbahn". Sie haben ine Online-Petition gestartet mit dem Ziel, die Heidekrautbahn auf der angestammten Strecke wieder aufs Gleis zu bringen. Die Politiker versprechen sich davon eine Entlastung des Individualverkehrs. Die Petition ist bereits von mehr als 3 000 Menschen gezeichnet worden. Sie endet am 31. März.

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