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Richtfest
Schluss mit dem Zirkus

Vorfreude auf neue Glienicker: Bürgermeister Hans Günther Oberlack (links) sowie Vertreter des Bauherren freuen sich über den Zuzug von etwa 250 Mietern, die Ende des Jahres das Quartier an der Ahorn­allee beziehen werden.
Vorfreude auf neue Glienicker: Bürgermeister Hans Günther Oberlack (links) sowie Vertreter des Bauherren freuen sich über den Zuzug von etwa 250 Mietern, die Ende des Jahres das Quartier an der Ahorn­allee beziehen werden. © Foto: Jürgen Liebezeit
Jürgen Liebezeit / 13.04.2018, 22:27 Uhr
Glienicke (MOZ) Das sogenannte Zirkus-Grundstück in der Glienicker Siedlung Sonnengarten wird bebaut. Am Freitag wurde Richtfest gefeiert. Der Häuserblock kann Ende des Jahres bezogen werden.

Der Projektentwickler Bonava (früher NCC) errichtet auf dem rund 7 700 Quadratmeter großen Grundstück – das vorher oft von Wanderzirkussen genutzt wurde, daher der Name – an der Ahornallee zwei Mehrfamilienhäuser mit 94 Mietwohnungen unterschiedlicher Größe. Die Gesamtwohnfläche beträgt 6 500 Quadratmeter.

„Glienicke wächst und wächst. Seit dem Jahr 2000 verzeichnet die Gemeinde mehr als 5 000 neue Einwohner, und ein Ende ist nicht in Sicht. Wir haben gerade mit der Vermietung begonnen und schon zahlreiche Vormerkungen“, sagt Bonava-Projektleiter Jan Knaute. Die Wohnungen bieten zwei bis vier Zimmer, zirka 42 bis 109 Quadratmeter und jeweils einen Balkon oder eine Terrasse. Der Mietpreis liegt nach Angaben von Bonava bei durchschnittlich 9,50 Euro pro Quadratmeter (kalt). Alle vier Etagen werden per Fahrstuhl erreichbar sein. Im Außenbereich der Häuser entstehen 31 Pkw-Stellplätze. Weitere 64 Parkflächen für die künftigen Mieter finden sich in zwei bereits fertiggestellten, gegenüberliegenden Tiefgaragen des Wohnquartiers. Eigentümerin der Mietwohnungen ist die Pensionskasse der Bewag, eine Trägerin der betrieblichen Altersversorgung von Beschäftigen des Konzerns Vattenfall Europe, die beide Häuser Ende 2015 von Bonava – damals noch NCC – erworben hat. Glienickes Bürgermeister Hans Günther Oberlack (FDP) freut sich auf weitere Glienicker. Er geht von gut 250 neuen Mietern aus. „Wir sind dafür gut aufgestellt“, sagte er am Rande des Richtfestes. Derzeit gibt es Überlegungen, die Interims-Kita in der Bieselheide weiter zu nutzen. Das Angebot im Nahverkehr werde durch einen Kiezbus nach Frohnau und die Bezuschussung von Buslinien für bessere Takte verbessert.

Hintergrund

■ Gut 1 600 Eigentums- und Mietwohnungen, Reihen- und Doppelhäuser sind in den vergangenen 20 Jahren auf dem Glienicker Feld durch die heutige Bauunternehmergruppe „Bonova“ entstanden. 2018 sollen die Bauarbeiten endgültig zu Ende gehen.

■ Durch den Bezug sowie weitere Verdichtung in Glienicke hat sich die Einwohnerzahl seit der Wende fast verdreifacht. Heute leben mehr als 12 000 Menschen in dem Ort.

■ Größtes Problem in dem Wohngebiet ist der Parkplatzmangel, obwohl die Investoren für Tiefgaragen gesorgt haben.⇥(zeit)

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