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Dorfleben
Schwante soll neues Gemeindezentrum bekommen

Denkmalgeschützt: In der Dorfstraße 24 könnte das neue Zentrum nach einer Sanierung entstehen.
Denkmalgeschützt: In der Dorfstraße 24 könnte das neue Zentrum nach einer Sanierung entstehen. © Foto: Marco Winkler
Marco Winkler / 15.05.2018, 19:01 Uhr - Aktualisiert 15.05.2018, 20:53
Schwante (MOZ) Nur mit einem Flatterband ist das denkmalgeschützte Gebäude in der Dorfstraße 24 derzeit gesichert. Architekt Urs Ganter stellte kürzlich Pläne vor, was aus dem einstigen Wohnhaus und der Fläche dahinter werden könnte. Ortsvorsteher Dirk Jöhling (BfO) im Ortsbeirat am Montag: „Wir halten an dem Vorhaben fest.“ Der fertige Entwurf für den Ausbau des Gebäudes zum Gemeindezentrum sowie für die Errichtung von bis zu dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern für vorwiegend altersgerechtes Wohnen in zweiter Reihe soll im nächsten Bauausschuss vorliegen. Jöhling verspricht sich neues Leben im Dorf: „Wir müssen das private Vorhaben wohlwollend begleiten und unterstützen.“

Ebenfalls Thema war die Auswertung einer wegen Anwohnerbeschwerden erstellten Verkehrszählung in der Hauptstraße (von Perwenitz kommend durch Neu-Schwante zur Dorfstraße). Gezählt wurde vom 12. bis 18. Februar. Im Schnitt passierten die Straße 680 Fahrzeuge, darunter 552 Pkw und 31 Lkw.„Die meisten fahren hier auch angemessen“, so Jöhlings Einschätzung. Es gab in der 50er-Zone zwar Ausreißer, die bis zu 85 Kilometer pro Stunde unterwegs waren. Ein Lastwagen wurde sogar mit 105 gemessen; Jöhling vermutete eine Fehlmessung. Doch: Der durchschnittliche Autofahrer fährt knapp 44 Kilometer pro Stunde. „Aus Sicht der Verwaltung besteht kein Handlungsbedarf“, so der Ortsvorsteher.

Ferner stand am Montag der Verkehr vor der Kita Villa der kleinen Frösche auf der Agenda. Seit Anfang des Jahres fordern Eltern hier eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Doch Verwaltung und Landkreis sehen, wie mehrfach berichtet, keinen Bedarf, da die Kita nicht direkt an der Straße liege und über einen eigenen Parkplatz verfüge. „Der Vorschlag läuft ins Leere“, so Jöhling. Die Verwaltung befürchte Rückstaus und eine Überbeschilderung auf der kurzen Strecke zwischen Bahnübergang, Netto und Kreisverkehr. Karl-Dietmar Plentz aus der BfO-Fraktion brachte dennoch ein weiteres Zeichen ins Spiel: Er schlug eine temporäre Geschwindigkeitsanzeige vor, die blinkend signalisiert, wie schnell Autofahrer unterwegs sind. „Das hätte Wirkung“, ist sich Plentz sicher, der auf eine solche Anlage in Amalienfelde verweist. „Wir bleiben mit der Gemeinde im Dialog“, versicherte Jöhling.

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